Audi RS 7 (2020) – Würde ich ihn für 164k kaufen? – Review | Test | Launch Control | Sound | Night POV

164.000€ für den neuen Audi RS 7 Sportback? Klingt ja schon echt krass! In diesem Video möchte ich euch aber zeigen, was man dafür alles beim sportlichen Ingolstädter bekommt.
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In aller Kürze:

Der erste RS 7 erschien 2013 (C7) als Bruder-Modell des RS 6 Avant und war damit einer der Nachfolger des legendären Audi RS2 Avant. 2018 erschien die zweite Generation (C8) der Fließheck-Limousine. Wer also eine Limousine mit coupeartigem Dach sucht, wird beim RS7 fündig. Für Kombi-Fans sollte der RS6 Avant besser geeignet sein. Beide Modelle stehen stark im Wettbewerb mit den AMG und M Produkten von Mercedes oder BMW.

Der RS7 profitiert von jeweils zwei Zentimeter verbreiterten Kotflügeln. Seine monumentale Front samt LED-Scheinwerfern bekommt nun auch der RS6. Der brachiale Look des 5.01 Meter langen und 1.95 Meter breiten (plus 4 Zentimeter) lässt sich mit Anbauteilen der drei Optikpakete (Aluminium matt, Schwarz, Carbon) oder optionalen 22 Zoll Felgen weiter verfeinern.

Der Innenraum rund um das MMI Navi und Audi Virtual Cockpit weiss durchaus zu überzeugen. Feinheiten wie die RS Sportsitze in Leder Valcona Cognac Braun (1.750 Euro) mit Wabensteppung und Sitzbelüftung, die Bang & Olufsen 3D Soundanlage (6.000 Euro), der Dachhimmel Alcantara Schwarz 2.000 Euro), das Head up Display (1.400) oder die Umgebungskameras (1.150 Euro) pimpen das Interieur auf Luxus-Gott Level.

Der Audi RS 7 Sportback ist für Viele ein 600 PS Traum in feiner Coupé-Limousinen-Optik. Er besticht dabei mit einer ausgeklügelten Fahrdynamik, die trotz RS Dynamik Paket Plus (305 km/h, Keramikbremsen, Allradlenkung, Sportdifferential an der Hinterachse) nicht ganz so brachial daher kommt wie bei Mercedes oder BMW. Dafür aber ein beeindruckend rundes Komfort-Niveau mit einer serienmäßigen Luftfederung und „quattro“ Allradantrieb bietet.

Die Konnektivität im Interieur ist genauso hervorragende wie die intuitive Bedienung des MMI Infotainment. So viel Spagat aus Dynamik, Platz und Luxus hat mit 121.000 Euro einen stolzen Basispreis. Unser Testwagen schlug mit 164.300 Euro zu Buche. Wir haben den Audi RS 7 Sportback im Test!

Audi RS 7 (2020) - Würde ich ihn für 164k kaufen? - Review | Test | Launch Control | Sound | Night POV

Unser Modell:

Wir durften die Performance Limo der Oberklasse mit dem 4.0 Liter V8 BiTurbo-Benziner, der 600 PS (800 Newtonmeter maximales Drehmoment) 4WD „quattro“ Allantrieb, ZF Achtgang-Wandler Automatikgetriebe „tiptronic“ – die in 3,6 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt (vMax 250, 280, 305 km/h) fahren.

Technische Daten:

(2020) Audi RS7 Sportback quattro

Motor: Biturbo-V8
Karosserie: Fließheck, Limo, Oberklasse
Version: C8
Hubraum: 3.996 ccm
Antrieb: Allradantrieb „quattro“
Getriebeart: 8-Gang-Automatik
Leistung: 441 kW (600 PS) bei 6.000-6.250 U/min
Max. Drehmoment: 800 Nm bei 2.050-4.500 U/min
Beschleunigung 0-100 km/h: 3,6 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h (optional 280 bis 305 km/h)
Leergewicht: 2.140 kg
Zuladung: 670 kg
Anhängelast: 2.100 kg
Kofferraumvolumen: 535 Liter
Verbrauch: 11,4 Liter
Emission: 261 g/km CO2
Basispreis: 121.000 Euro
Preis Testwagen: 164.300 Euro


Wettbewerber/Konkurrenten:

BMW M5 / Competition (625), Mercedes AMG C63 S (510), Mercedes-Benz E 63 AMG S (612 PS), Mercedes CLS, Mercedes AMG GT 63 S 4-Türer (585-639 PS), Porsche Panamera Turbo (550 PS) und Turbo S (680 PS), Audi RS6 Avant (600 PS), Alfa Romeo Giulia QV (510 PS).