2020 Seat Ateca Facelift – Die Weltpremiere: Review | Test | Interieur | Sitzprobe | Motoren | MIB 3

Facelift für den Ateca: Seat spendiert seinem SUV Ateca (Modelljahr 2020/2021) ein Facelift. Es profitiert nebst einigen optischen Retuschen vom MIB 3 Infotainment und neuen Assistenten. Wir haben alle Infos zum 2020 / 2021 Seat Ateca Facelift – Schaut rein 🏁

2020 Seat Ateca Facelift - Die Weltpremiere: Review | Test | Interieur | Sitzprobe | Motoren | MIB 3

Historie:

Den Seat Ateca gibt’s seit 2016. Er steht auf dem MQB A1 und teilt sich daher die Plattform mit den Konzern-Brüdern um VW T-Roc oder Skoda Karoq.

Dabei hat er im Segment auch eine ganze Reihe an externen Wettbewerbern: BMW X2, Opel Grandland X, Fiat 500X, Honda CR-V, Hyundai Kona, Kia Niro, Jaguar E-Pace, Range Rover Evoque, Volvo XC40, Mercedes GLA.

2020 Seat Ateca Facelift - Die Weltpremiere: Review | Test | Interieur | Sitzprobe | Motoren | MIB 3, Jan Weizenecker

Optik:

Das Facelift ist mit 4.38 zwei Zentimeter länger als der Vorgänger, was den anders geformten Stossfängern zuzuschreiben ist. Die Breite (1.84 Meter) und Höhe (1.62 Meter) verbleiben gleich. Genau wie die Ausstattungsvarianten Referense, Style und FR. Xcellence entfällt. Neu ist allerdings die Variante Xperience. Sie steht mit ihren Plastik-Beplankungen für etwas mehr Offroad-Charakter im SUV. Ausserdem halten neue Felgem-Designs (16 bis 19 Zoll) und eine neuen Lackierung mit „Dark Camouflage“ Einzug im Ateca.

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Die optischen Retuschen am Facelift sind dezent. Sie treffen den Kühlergrill, der jetzt einen breiteren sechseckigen Chrom-Rahmen hat und etwas nach unten gezogen scheint. Die angesprochenen Stossfänger sind nun markanter ausgestellt und mit größeren Lufteinlässen versehen. Die Technik der Scheinwerfer ist ebenfalls neu. Letztere sind Vorne wie Hinten jetzt immer LEDs mit durchwischenden oder dynamischen Blinkern. Das Heck wird nun – wie beim Leon – von einem geschwungenen „Ateca“ Schriftzug und Fake-Endrohre geziert. Der Kofferraum bleibt mit 510 Liter bis 1.604 Liter auf dem Niveau des Vorgängers.

Interieur:

Die größte Änderung betreffen allerdings das Interieur. Das Infotainment wohnt jetzt auf einem 8,25 Zoll oder 9,2 Zoll (mit Navi) großen Display. An dessen rechter und linker Seite die Knöpfe entfallen. Der Ateca kommt jetzt mit einer eingebauten e SIM-Karte. Außerdem sind Apple Carplay sowie Android Auto auch kabellos an Board. Witzig: Die Sprachsteuerung lässt sich via „Hola Hola“ ansprechen. Die Grafik des digitalen Cockpits hat Seat überarbeitet. Zudem gibt es neue Matte Zierleisten und neue Ziernähte in den Türen.

Außerdem halten neue Assistenten Einzug: Dazu gehört ein aktiver Abstandsassistent, oder Spurhalteassistent (Travel Assist). Beide ermöglichen teilautonomes Fahren bis 210 km/h auf der Autobahn. In der Stadt soll der Pre-Crash-Assistent, ein Anhängerassistent und ein Auspark-Assistent zu mehr Sicherheit beitragen.

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Motoren:

Benzin

1.0 Liter Dreizylinder: 110 PS

1.5 Liter Vierzylinder: 150 PS (ACT, wahlweise DSG)

2.0 Liter Vierzylinder: 190 PS (serienmäßig Allrad, DSG)

Diesel

1.6 Liter Motor gestrichen

2.0 Liter Vierzylinder mit

115 PS 150 PS (optional DSG und Allrad)

Alle Diesel kommen mit doppeltem SCR-Kat. Elektrifizierungen wie MHEV Mildhybride oder PHEV Plug-in Hybride sind vorerst nicht vorgesehen.

Fazit:

Das Seat Ateca Facelift wird ab Ende Juli bestellbar sein. Wann die ersten Auslieferungen folgen, steht noch nicht fest. Gebaut wird das SUV weiter im Werk Kvasiny in Tschechien. Preislich wird das Facelift bei 22.900 Euro beginnen, während das aktuelle Modell bei 22.490 Euro startet.

Wettbewerbsumfeld:

BMW X2, Opel Grandland X, Fiat 500X, Honda CR-V, Hyundai Kona, Kia Niro, Jaguar E-Pace, Range Rover Evoque, Volvo XC40, Mercedes GLA.