Klar wäre ein Coupé schicker ein Cabrio cooler und ein VW-Bus noch praktischer. Doch diese drei Alternativen zur alltagstauglichen Familienkutsche haben eines gemeinsam: Sie sind für viele Autokäufer schlicht zu teuer – und können die entscheidenden Ansprüche an den Untersatz für Mama, Papa und die Kleinen nicht erfüllen. Was tun, wenn das Budget begrenzt ist? Hier eine Auflistung von Familienkutschen unter 20.000 Euro, die keine Ansprüche auf Vollständigkeit erhebt – bei der aber für alle Ansprüche etwas dabei ist.

Dacia LodgyWer primär aufs Geld schaut, kommt an der Marke Dacia nicht vorbei. Die rumänische Renault-Tochter hat beispielsweise mit dem Lodgy ein Gefährt parat, das die Ansprüche von ausgewachsenen Familien sogar schon zur Hälfte der festgesetzten Höchstsumme erfüllen kann. Ab 9.990 ist der praktische Untersatz zu haben, mit einer überschaubaren Ausstattung und einem Benziner, der es auf 75 kW/102 PS bringt. Wer den Lodgy mit Allem bevorzugt, bleibt auch noch deutlich unter den 20.000 Euro, denn der Lodgy Prestige dCi 110 mit sieben Sitzen und umfangreicher Ausstattung steht ab 16.680 Euro in der Preisliste.

Fiat 500 LFamilienauto ist aber nicht unbedingt gleich Kombi oder Van. In den vergangenen Jahren haben sich die Mischformen, die so genannten „Crossover“-Modelle immer besser in Szene gesetzt. Wie beispielsweise der Fiat 500L, der mit dem Cinquecento nur recht wenig zu tun hat und laut seiner Väter „so geräumig wie ein kompakter Minivan und trotzdem wendig wie ein Kleinwagen“ ist. Bis zu 1.480 Liter beträgt das Kofferraumvolumen, das reicht auch für kleine Umzüge. Mit dem 1,4 Liter-Benziner mit 70kW/95 PS ist der 500L ab 15.990 Euro zu haben.

Skoda Octavia CombiNatürlich machen sich in der Familienkutschen-Ecke viele Kombis breit. Aus gutem Grund, denn sie kombinieren Platz und Variabilität. Ein beliebter, bewährter und ausgewachsener Vertreter dieser Spezies ist der Skoda Octavia Combi. Ihn gibt es mit 1,2 Liter-TSI-Motor mit 63 kW/86 PS und manueller Fünfgang-Schaltung ab 17.190 Euro – das bedeutet viel Auto fürs Geld. 610 Liter schluckt der Kofferraum bei Fünfer-Bestuhlung. Wird die Rücksitzbank umgeklappt, erhöht sich das Ladevolumen des Combi auf 1.740 Liter.

Kia CarensKia hat den braven Carens gerade aufgefrischt und ein bisschen gestrafft, das hat der Optik gut getan. Der Preis blieb unverändert. Für 19.990 Euro gibt es den Carens 1.6 GDI mit 100 kW/136 PS starkem Vierzylinder-Benziner in der Basisversion Attract. Zur bereits recht üppigen Serienausstattung zählen Klimaanlage, Audiosystem, Tempomat, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung und vier elektrische Fensterheber. Der mit einem Kofferraumvolumen von 536 bis 1.694 Liter aufwartende Kompakt-Van ist optional auch mit sieben Sitzen zu haben, das sprengt dann aber die Preis-Schallmauer.

Honda JazzDer Honda Jazz fällt einem beim Nachdenken über Familienkutschen vielleicht nicht auf Anhieb ein, er ist aber sicher eine Überlegung wert. Denn er bietet in seiner Klasse unübertroffen viel Platz- und Variabilität und steckt bis hin zu der Klapp-Bestuhlung hinten voller praktischer Ideen für den Alltag. Bei 15.990 Euro geht’s los, dafür gibt es den 1,3 Liter-Benziner mit 75 kW/102 PS. Der Kofferraum schluckt zwischen 354 und 1.314 Liter – also wenn es sein muss eine ganze Menge.

Opel MerivaDer Opel Meriva gehört unbedingt in die Liste der Familienautos zum noch erschwinglichen Preis. Mit seinem Kofferraumvolumen von 400 bis 1.500 Liter bietet er reichlich Platz für die Ausrüstung der lieben Kleinen. Mit 1,4 Liter-Benziner mit 74 kW/100 PS und Fünfgang-Schaltung startet er bei 16.435 Euro. Da bleibt dann noch was für das ein oder andere Extra übrig.

Nissan NoteAuch der Nissan Note passt gut in die Abteilung geräumig und erschwinglich. In der Basis-Ausstattung Visia ist er ab 13.990 Euro zu haben, mit 1,2 Liter-Benziner, 59 kW/80 PS und mit einer schon ganz ordentlichen Basis-Ausstattung. Standardmäßig an Bord sind neben der im Verhältnis 60:40 umklappbaren Rückbank und dem variablen Kofferraum mit 411 bis 1.495 Liter Fassungsvermögen unter anderem ein Start-Stopp-System und eine Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung.Volkswagen Touran HeckAls preisgünstigere und etwas rustikalere Alternative zum Touran hat Volkswagen den Caddy im Programm. Die vierte Generation des fünf- bis siebensitzigen Kompakt-Van ist im Sommer mit neuen Motoren und Assistenzsystemen gestartet. Einstiegsmotor bei den Benzinern ist der 1,2-Liter-Vierzylinder-TSI mit 62 kW/84 PS. Der Kofferraum ist zwischen 900 und 3.200 Liter groß, das bedeutet wirklich Platz ohne Ende für Kind und Kegel plus Gepäck. Der Einstiegspreis: 18.702 Euro.

Ford C-Max & S-Max, MallorcaPhoto: James Lipman / jameslipman.comFord bietet mit dem im vergangenen Jahr überarbeiteten C-Max einen geräumigen Familien-Van an, der auch noch deutlich unter die 20.000-Euro-Grenze fällt. So gibt es das Einstiegsmodell mit 63 kW/85 PS starkem Benziner ab 17.950 Euro, an den Abmessungen des Kompakt-Vans hat sich nichts geändert, auch das Kofferraumvolumen ist mit 432 Liter bis 1.723 Liter gleich geblieben: Er ist nach wie vor ein sehr praktischer Untersatz.
Der Suzuki SX4 S-Cross Auch er ist einer, den man vielleicht nicht gleich auf der Liste hätte: wurde gerade überarbeitet und ist für die etwas kleinere Familie mit einem Faible für SUV oder Crossover eine Überlegung wert. Der 1.0-Boosterjet mit 82 kW/111 PS zieht munter durch, das Platzangebot ist ordentlich, das Kofferraumvolumen beträgt 430 bis 1.269 Liter und der Preis des Einstiegsmodells liegt bei 19.790 Euro.

mid