Die Konzern-IT von Volkswagen hat ein Rechenzentrum auf Island bezogen. Es wird mit erneuerbaren Energien betrieben und bezieht seinen Strom aus Wasserkraft und Erdwärme. Durch das konstant kühle Klima lassen sich die Rechner überwiegend mit Umgebungsluft kühlen. Das bedeutet weniger zusätzlichen Kühlaufwand und geringeren Energieverbrauch, Auf den Servern laufen sogenannte High Performance Computing-Anwendungen, die sehr viel Rechenleistung fordern. Zwei Hochgeschwindigkeitsleitungen verbinden die isländischen Server mit den Systemen in Wolfsburg. Mit einem Gigabit pro Sekunde übertragen sie Daten etwa 40-mal so schnell wie ein handelsüblicher Internetanschluss – natürlich verschlüsselt.

Foto: VW