Beim Autofahren liegt Teilen und Tauschen voll im Trend. Dabei sind jedoch einige wichtige Versicherungsfragen zu beachten. Beim klassischen Autovermieter und bei Carsharing-Fahrzeugen ist eine Kfz-Haftpflicht im Vertrag zwingend vorgesehen. Für Mieter empfiehlt es sich, eine Vollkaskoversicherung abzuschließen, weil sie sonst für selbst verursachte Schäden haften müssen. Doch auch mit Vollkasko wird in der Regel ein Selbstbehalt fällig, auch wenn der Mieter den Schaden nicht verschuldet hat.

„Als Fahrer kann man mit einer privaten Haftpflicht vorsorgen“, rät deshalb Moritz Titze von der AXA. Auch wer sein Auto mal eben an Freunde oder Bekannte verleiht, trägt ein hohes finanzielles Risiko, wenn der Versicherungsvertrag nur bestimmte Nutzer zulässt. Verursacht ein nicht eingetragener Fahrer einen Unfall, trägt zwar die Vollkaskoversicherung die Schäden am eigenen Fahrzeug und die Haftpflichtversicherung Schäden, die bei Dritten entstehen. Doch der Versicherte wird nach dem Unfall in eine niedrigere Schadensfreiheitsklasse zurückgestuft, sodass der Versicherungsbetrag im folgenden Jahr steigt. Mit einer schriftlichen Vereinbarung kann man schon im Voraus vereinbaren, dass der Mitnutzer in diesem Fall die Mehrkosten übernimmt. mid/rhu