Mitsubishi gehört in Deutschland zu den volumenstarken Anbietern von elektrisch oder teilelektrisch angetriebenen Fahrzeugen. 2009 führte die Marke den EV ein, einen 130 km/h schnellen Viersitzer, der mit einer Füllung seiner 16 kWh starken Lithium-Ionen-Batterie rund 160 Kilometer weit kommt. 2013 kam der Outlander Plug-in Hybrid dazu, der als erstes SUV mit dieser Antriebstechnik 52 Kilometer rein elektrisch fahren kann und dabei bis zu 120 km/h erreicht. Seine Batterie – ebenfalls ein Lithium-Ionen Akku – arbeitet mit 300 Volt Spannung und leistet 12 kWh.

Manch ein Autofahrer schreckt jedoch auch heute noch vor den hohen Kosten im Fall eines Batteriedefektes zurück. Zwar gewährt Mitsubishi Garantien bis zu acht Jahren oder 160.000 Kilometer Fahrleistungen auf die Akkus, doch soll ein neuer Service nun selbst hartnäckige Zweifler überzeugen. Als bislang einziger Hersteller bietet die Marke einen Reparatur-Service für Batterien an, bei dem nicht das komplette Speichersystem, sondern einzelne Zellenblöcke erneuert werden können. Die Kosten hierfür sinken wesentlich geringer als für einen Komplettwechsel und sinken auf rund 1.000 Euro zuzüglich zweier Arbeitsstunden.

Um diese Arbeiten durchzuführen, ist eine spezielle Hochvoltschulung erforderlich, dies regelt die Deutsche gesetzliche Unfallverhütungsvorschrift (DGUV). Mitsubishi hat deshalb Mitarbeiter von elf Betrieben in Deutschland hierfür ausgebildet, die jeweiligen Werkstätten sind als Kompetenz-Zentren zertifiziert. „Mit diesem neuen Angebot ist ein weiteres mögliches Kaufhemmnis gegenüber Elektrofahrzeugen ausgeräumt“, sagt Werner H. Frey, Geschäftsführer von Mitsubishi in Deutschland.

Das Reparatur-Angebot ist ein weiterer Mosaikstein des „Green Mobility“-Programms, mit dem der japanische Hersteller nachhaltige Mobilität fördern will. So haben alle deutschen Händler- und Werkstätten der Marke einen Parkplatz mit Ladestation für ihre Kunden. mid/mk