Liebe Leser,

vielen Dank für Euer Vertrauen, dass Ihr uns 2015 geschenkt habt. Unsere Leserschaft ist in 2015 um das 10-fache gewachsen. Täglich besuchen uns bis zu 2.500 Leser. Das zeigt uns, wir sind auf dem richtigen Weg. Auch in 2016 wollen wir Euch die Themen rund um das Auto unterhaltsam und stets aktuell aufbereiten.

Zum ersten Mal präsentieren wir Euch hier unser Auto des Jahres. Jeder unserer 5 Redakteure hat sein Auto des Jahres erkoren:

Dr. Friedbert Weizenecker, Herausgeber:

Audi TT Roadster

Kein leichte Aufgabe, das für mich beste Auto des Jahres 2015 zu küren. Denn für mich waren viele Neuvorstellungen im zurück liegenden Jahr aus verschiedenen Gründen wirklich gelungen. Ich denke da etwa an den Mazda CX-3, den BMW X1 oder das Mercedes C Coupé. Wenn ich mich aber entscheiden muss, fällt meine Wahl auf den Audi TT Roadster. Warum? Das lässt sich nicht in einen Satz packen. Für mich hat Audi etwas geschafft, was nur selten gelingt: Eine Design-Ikone deutlich zu verändern und trotzdem als diese Ikone zu bewahren. Der neue TT wird auf den ersten Blick und auch von Nicht-Experten als TT erkannt. Und trotzdem sind seine ehemals auf rund getrimmte Linien nun von feinen Blechkanten geprägt. Aber auch im Innenraum ist der neue TT innovativ. Die Konzentration auf nur ein Display ist mutig und gelungen! Auch wenn sich dieses Konzept nur schwerlich auf andere Fahrzeug-Segmente übertragen lässt. Und wenn das Display dann noch in einer so wunderbaren Weise auf die Bedürfnisse seines Fahrers einstellbar ist, dann bleibt da wenig zu kritisieren. Wenn dieser alltagstaugliche Roadster dann noch mit einem verbrauchsgünstigen Diesel in Kombination mit dem nahezu perfekt schaltenden DSG versehen ist, dann ist für mich das Auto des Jahres 2015 perfekt.

Jan Weizenecker, Redakteur:

Opel Corsa OPC

Mein Preis geht an den Opel Corsa OPC. Die Rennsemmel. Mit 207 PS und 280 Nm gehört er zu den ganz großen unter den Zwergen. Er ist auf der Nordschleife zuhause, nicht zuletzt, weil er hier entwickelt worden ist. Mit sensationellen Rundenzeiten lässt er manch größere und wesentlich teurere Modelle auf diesem Rundkurs hinter sich. Mit einem Startpreis von 24.935 Euro bekommt man bei Opel verdammt viel Rennsport-Qualität und Fahr-Spaß für günstiges Geld. Dabei lässt der Corsa OPC Alltagstauglichkeit und Sicherheits-Technik nicht missen. Deshalb ist die kleine Rennsemmel mein Auto des Jahres 2015

Bastian Meger, Redakteur:

Volvo XC 90

Die positivste Überraschung im Jahr 2015 war für mich der neue Volvo XC90. Die Neuauflage des SUV aus Schweden kann aus meiner Sicht mit den deutschen Premium-Anbietern mithalten. Das Design des XC90 erscheint elegant und modern. Die Auswahl an Assistenzsystemen beeindruckt. Das Infotainment mit dem großen Touchscreen glänzt mit einem ausgereiften Bedienkonzept. Ebenso die Fahreigenschaften. Reisen war in einem SUV selten so komfortabel. Und dann das Audiosystem von Bowers & Wilkins: Wow, was für ein Sound!

Tim Litterst, Nachwuchs-Redakteur:

Mercedes C-Klasse Coupé

Mein Auto des Jahres ist das neue Mercedes C-Klasse Coupé. Es verbindet pure Eleganz mit Sportlichkeit und nimmt das Design von S Klasse und S Coupe im besten Sinn auf. Weil diese aufgrund des hohen Anschaffungspreises für die meisten von uns wohl ein Traum bleiben werden, ist das C-Klasse Coupé die erschwingliche Alternative. Die vom sparsamen C 220 CDI bis hin zum brachialen 4 Liter V8 im C-AMG kaum Wünsche offen lässt. Mit den 4 Sitzplätzen und dem ausreichend dimensionierten Kofferraum bleibt auch die Alltagstauglichkeit nicht auf der Strecke.Mercedes C-Klasse Coupe 2015 Front

Nele Korn, das weibliche Element in unserer Redaktion:

Mazda MX-5

Eigentlich stehen bei mir rationale Aspekte bei der Bewertung eines Autos im Vordergrund – auch wenn ich Frau bin. Schlechte Autos kommen heute kaum noch auf den Markt. Vielleicht fällt meine Wahl gerade deshalb auf ein Auto, das sich abhebt. Es bietet wenig Platz, man sitzt sehr tief und mit High Heels kann man selbst als Beifahrer nicht gut sitzen. Das Kofferräumchen verdient seinen Namen kaum. Und trotzdem habe ich mich in diesen Roadster verliebt. Selbst wenn ich sein Verdeck von Hand schützend über mich ziehen muss. Seine Form empfinde ich als hochemotional. Wer den kleinen Roadster sieht, charakterisiert ihn und damit ein Stück weit auch seine Fahrerin als nett bis sympathisch. Nicht zuletzt, weil der Mazda MX-5 auch in seiner x-ten Auflage ein bezahlbares Auto in solider Qualität geblieben ist.