Vor ein paar Jahren war für die Werkstätten noch alles einfacher: Wenn ein Ölwechsel anstand, entschied der Fachmann, was eingefüllt wurde. Das hat sich geändert. Mittlerweile wollen immer mehr Kunden mitreden – aus finanziellen Gründen. Laut des aktuellen KÜS Trend-Tacho sank der Wert des „stummen“ Öleinfüllens seit 2005 von 83 auf nur noch 55 Prozent. Beachtlich: In 29 Prozent der Fälle sprachen die Werkstätten die Kunden in Bezug auf das Öl an, 16 Prozent der Autobesitzer fragten selbst nach.

Die Preise für den Liter Öl beim letzten Wechsel variieren stark, sind aber insgesamt gestiegen, ermittelten die KÜS-Fachleute. Bei den Vertragswerkstätten waren 23 Euro pro Liter fällig, freie Werkstätten verlangten 15 Euro. Die Ölpreise bei Vertragswerkstätten empfinden nur 41 Prozent der Befragten als angemessen, 58 Prozent kritisieren sie als zu hoch. Bei den freien Werkstätten finden immerhin 56 Prozent den Preis als angemessen. Trotz der gestiegenen Ölpreise haben 65 Prozent der Befragten immer noch Bedenken, eigenes Öl mit in die Werkstatt zu bringen. Nur 8 Prozent der Befragten haben das bereits praktiziert. mid

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