Brennstoffzellen-Fahrzeuge können einen Weg in die automobile Zukunft aufzeigen. Noch steckt diese Technologie in den Kinderschuhen – gemessen am Benziner, dem Diesel oder Elektroauto. Einer der Pioniere auf dem Gebiet der wasserstoffbetriebenen Fahrzeuge ist Toyota. Mit dem Mirai haben die Japaner bereits ein entsprechendes „Versuchsobjekt“ erfolgreich auf die Straße gebracht.

Doch ist diese Technik schon alltagstauglich? Dieser Frage geht die neue Dokumentation „Strom des Lebens“ von Natalie Derbort und Andrea Hauner nach, die hierfür unter anderem Japans Vorreiterrolle beleuchten und Toyota in der Heimat besucht haben. Die zweiteilige Reportage die am 17. Oktober 2018 ab 20.15 Uhr erstmals auf 3sat ausgestrahlt wird, beleuchtet den wachsenden Energiebedarf und die Lösungsansätze – vom weltgrößten Solarkraftwerk in der marokkanischen Wüstenstadt Quarzazate über Windparks bis zu dezentralen Selbstversorgungsanlagen, sogenannten Microgrids.

Wie bleiben wir künftig mobil? Neben der Elektrifizierung von Fahrzeugen kommt der Brennstoffzellentechnologie eine zunehmende Bedeutung zu: Modelle wie der Toyota Mirai (Kraftstoffverbrauch Wasserstoff kombiniert 0,76 kg/100 km; Stromverbrauch kombiniert 0 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert 0 g/km) bieten schon jetzt ähnliche Reichweiten wie konventionell angetriebene Autos, emittieren dabei aber keinerlei Schadstoffe. Wasserstoff wird in der Brennstoffzelle in elektrische Energie umgewandelt, die den E-Motor antreibt.

Die Dokumentarfilmer haben Japan und das Toyota-Werk Motomachi besucht, wo nicht nur die auch in Deutschland angebotene Brennstoffzellen-Limousine vom Band läuft. Zahlreiche Gabelstapler mit Brennstoffzellenantrieb sind im Werksverkehr im Einsatz und erledigen die Arbeit. Hintergrund: Zu den Olympischen Spielen 2020 in Tokio wird Toyota ein großflächiges Brennstoffzellen-Angebot präsentieren, um zu belegen, dass CO2 freie Mobilität im Alltag funktioniert. mid

Foto: Toyota