Süß schaut der kleine 4-Türer mit seinen Kulleraugen in die Welt. Die Front ist aus unserer Sicht die Schokoladenseite des Ignis, sein Heck ist dagegen ungewöhnlich gezeichnet. Hier fällt es schwer, den Kleinstwagen als SUV zu erkennen. Für das Micro-SUV bietet der japanische Kleinwagen- und Allradspezialist vier Ausstattungslinien und einen durchaus spritzigen 1,2-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor mit 90 PS (66 kW) und optionalem Mild Hybrid System an, mit dem der Ignis 0,3 Liter je 100 Kilometer weniger verbrauchen soll. Mit nur 120 Newtonmetern muss der Kleine und seine Passagiere auskommen.Hier macht sich die fehlende Turbo-Aufladung bemerkbar. 12,2 Sekunden braucht der Ignis für den Spurt aus dem Stand auf Tempo 100. Das neue SUV mit seinem besonders für die City bedeutenden kleinen Wendekreis von 9,40 Meter ist in den Varianten Basic, Club, Comfort und Comfort+ erhältlich. Zum Marktstart legt Suzuki zusätzlich die gut ausgestatteten Sondereditionen „Intro Edition“ und „Intro Edition+“ auf. Die „Intro Edition“ gibt es ab 14.210 Euro, die „Intro Edition+“ ist ab 15.850 Euro zu haben. Wahlweise sind beide auch mit Allradantrieb erhältlich. Bei diesem 4×4-System wird das Antriebsmoment je nach Straßenbeschaffenheit automatisch auf die Vorder- und Hinterräder verteilt.

Schon in der Basisausstattung, die mit Preisen ab 11.900 Euro bezahlt sein möchte, rollt der 3,70 Meter kurze, in Japan gebaute Ignis mit Lichtsensor, Isofix-Kindersitzbefestigungen, Heckscheibenheizung, Zentralverriegelung, getönten Scheiben sowie mit Front-, Seiten- und Vorhangairbags vor. Ab der mittleren Ausstattung „Club“ (ab 13.490 Euro) wird es bunt: Farbige Innenraum-Dekorelemente, ein zweifarbiges Armaturenbrett, in Wagenfarbe lackierte Außenspiegel (elektrisch verstellbar) und Türgriffe sowie eine schwarze A- und B-Säule setzen lebensfroh anmutende Akzente. Dazu gesellen sich eine Klimaanlage, ein MP3-fähiges CD-Radio mit Bluetooth-Freisprecheinrichtung, vier Lautsprechern, Lenkradbedienung und USB-Anschluss sowie eine Funkfernbedienung für die Zentralverriegelung.

In der Comfort-Ausstattung (ab 14.490 Euro) gibt es zusätzlich die Sitzheizung in beiden Vordersitzen, einem höhenverstellbaren Fahrersitz, einzeln verschiebbaren Rücksitzen, einem DAB-Audiosystem mit vier Lautsprechern, Smartphone-Anbindung, Bluetooth-Freisprecheinrichtung und Lenkradbedienung, 16-Zoll-Alufelgen, einer Rückfahrkamera, beheizbaren Außenspiegeln sowie einer Bergan- und -abfahrhilfe in Verbindung mit dem Allradantrieb. Anthrazitfarbene Radlaufleisten und Seitenschweller sowie eine silberne Dachreling unterstreichen hier den SUV-Charakter des Ignis.

Für einen Kleinstwagen stellt der Ignis ordentlich Platz zur Verfügung. 260 – 514 Liter (bei umgeklappten Sitzen) Gepäckraum sind im Klassenvergleich ebenfalls ein guter Wert. Der nur rund 900 Kilogramm leichte Ignis wird mit einem kombinierten Normverbrauch von  lediglich 4,3 Liter Kraftstoff (ohne Mild Hybrid) auf 100 Kilometer angegeben. Für ein Benziner wahrlich ein günstiger Wert. Im NCAP-Crashtest erreichte das Micro-SUV die Höchstpunktzahl von fünf Sternen.

Technische Daten

Suzuki Ignis 1.2

Viertüriges, vier-/fünfsitziges Mikro-SUV,

Länge/Breite/Höhe/Radstand in Meter: 3,70/1,66/1,60/2,44;

Leergewicht: 885 kg;

zul. Gesamtgewicht: 1.330 l;

Gepäckraumvolumen: 267 bis 1.100 l;

Tankinhalt: 32 l

Antrieb: 1,2-Liter-Vierzylinder-Ottomotor,

Leistung: 66 kW/90 PS bei 6.000/min,

maximales Drehmoment: 120 Nm bei 4.400/min,

Fünfgang-Schaltgetriebe,

Beschleunigung 0-100 km/h: 12,2 s;

Höchstgeschwindigkeit: 170 km/h;

Durchschnittsverbrauch: 4,6 l/100 km

Super; CO2-Ausstoß: 104 g/km;

Abgasnorm: Euro 6;

Preis: ab 11.900 Euro.