Skoda zeigt auf dem Pariser Autosalon (2.–14.10.2018) drei neue Varianten in seinen beiden SUV-Baureihen und gibt zudem mit der Studie Vision RS einen Vorgeschmack auf ein künftiges Kompaktfahrzeug und den nächsten Entwicklungsschritt der sportlichen RS-Familie.Letztere wird zunächst einmal um den Kodiaq erweitert. Unter der Haube steckt der mit 240 PS (176 kW) bislang stärkste Seriendiesel der Marke. Schon vor der Weltpremiere in Paris hat der Kodiaq RS auf der Nürburgring-Nordschleife mit dem Rundenrekord für siebensitzige SUV in 9:29,84 Minuten seine sportlichen Fähigkeiten unter Beweis gestellt.

Neben einer RS-spezifischen Optik mit neuen Stoßfängern und in hochglänzendem Schwarz gehaltenen Details wie Kühlergrill, Fensterrahmen und Außenspiegeln sowie Voll-LED-Scheinwerfern verfügt das sportliche SUV serienmäßig über Allradantrieb, die adaptive Fahrwerksregelung DCC und eine Progressivlenkung. Erstmals bei Skoda gibt es serienmäßig 20-Zoll-Leichtmetallräder und den neuen Dynamic Sound Boost, der den natürlichen Sound der Abgasanlage ergänzt und das Klangprofil des Motors schärft. Den Innenraum prägen Sportsitze mit perforiertem Alcantara und Carbon-Leder sowie das Virtual Cockpit.

Das Karoq-Angebot wird um den Sportline mit 190 PS (140 kW) leistendem 2,0-Liter-Benziner sowie den Scout mit serienmäßigem Allradantrieb erweitert. Der Sportline trägt außen zahlreiche schwarze Details und verfügt über schwarze Sportsitze mit einem neuartigen Stoffbezug, während die Optik und Ausstattung des Scout noch stärker die Offroad-Eigenschaften des kompakten SUV betonen.

Zudem zeigt Skoda in Paris den Octavia Combi G-Tec mit einem neuen, leistungsstärkeren 1,5-TSI-Motor mit 130 PS (96 kW). Durch den Betrieb mit Erdgas (CNG) sinken die CO2-Emissionen um rund 25 Prozent gegenüber dem Benzinbetrieb. Zudem fallen deutlich weniger Stickoxide (NOx) und keine Rußpartikel an. Die Reichweite im Gasbetrieb liegt bei rund 480 Kilometern. Als Reserve ist ein 11,8 Liter großer Benzintank an Bord. ampnet

Fotos: Skoda