Mit Kindern im Auto zu verreisen, kann zu einer wahren Tortur und im schlimmsten Fall zu einem Sicherheitsrisiko werden. Damit der Urlaubsantritt gefahrlos und sogar entspannt verläuft, hat SEAT eine Checkliste bereitgestellt, die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen.

Koffer packen und ab in die Ferien – Doch für viele Familien startet dann eine richtige Stressphase. Sie haben oftmals mehrere Stunden Autofahrt vor sich, bevor sie ihr Urlaubsziel erreichen. Damit auch alle und insbesondere die Kinder heil ankommen, müssen verschiedene Gefahrenmomente bedacht und entsprechende Vorkehrungen getroffen werden. SEAT gibt hier Expertentipps für eine sichere Reise mit Kindern.

Die richtige Installation des Kindersitzes

Eine  besonders sensible Stelle sind Kindersitze. „63 Prozent der Kinder in Fahrzeugen sind übermäßig Unfall gefährdet, ein Großteil hiervon durch die falsche Handhabung der Kindersitze“, sagt Javier Rodríguez, technischer Ingenieur im SEAT Technik Zentrum. Im Falle eines Unfalls steigt das Risiko, tödliche Verletzungen zu erleiden um das Vierfache, wenn der Kindersitz nicht richtig installiert ist. Zu den grundlegenden Vorsichtsmaßnahmen gehört eine vorschriftsmäßige Fixierung des Isofix-Systems an den Verankerungspunkten des Fahrzeugs. Die Gurte sollten vorschriftsmäßig am Körper des Kindes angebracht sein. Befindet sich der Kindersitz auf dem Beifahrersitz, müssen vorhandene Airbags deaktiviert werden.

Regelmäßige Pausen verhindern unnötigen Stress

Gerade bei längeren Reisen mit Kindern ist eine gründliche Planung der Reiseroute zu empfehlen: Dabei sollte geschaut werden, wo sich mögliche kindgerechte Haltepunkte auf der Strecke befinden. Alle 200 Kilometer oder alle 2 Stunden eine Pause einzulegen, verhindert vorzeitige Ermattung des Fahrers und eine Gefährdung durch Konzentrationsmangel. Für mitreisende Kinder sind Spielplätze oder Grünflächen ein idealer Ort, um auszuruhen. Hier können sie sich die Beine vertreten und etwas Dampf ablassen.

Temperatur und Beschäftigung sind die halbe Miete

Die  Temperaturregulierung ist ein weiterer wichtiger Punkt. Wenn die Autoheizung bei konstanten 22 Grad gehalten wird, frieren zum einen die Kinder nicht so, zum anderen schont dies den Spritverbrauch.

Bei allem Spaß im Familienauto sollte der Fahrer/die Fahrerin auf gar keinen Fall abgelenkt werden. Ein erwachsener Beifahrer fungiert auch als Manager der Rückbank, der sich um die Kinder kümmert, sollten die was brauchen oder Aufmerksamkeit einfordern. Ist kein zweiter Erwachsener an Bord, lohnt es sich, die Kinder mit genug Spielzeug zur Ablenkung auszustatten und mit Essen und Trinken zu versorgen.

Im Idealfall lenken Spiele, Bücher und Geschichten ab. Wer ein Malbuch zur Hand hat, sorgt ebenfalls schnell für Ruhe. Doch um eines kommen Eltern nicht herum, nämlich die obligatorische Frage „Sind wir schon da?“ für die Kinder befriedigend zu beantworten.

Foto: Seat