Oslo ist momentan die Stadt, die weltweit am besten dasteht im globalen Rennen auf dem Weg zu nachhaltiger Mobilität und emissionsfreiem Verkehr. Unmittelbar danach folgen andere europäische Metropolen wie London, Amsterdam, Kopenhagen und Paris. Die deutschen Städte Berlin und München landeten im vorderen Mittelfeld auf den Plätzen sechs und sieben. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Chipherstellers Qualcomm, der mit Halo auch induktives Laden für Elektroautos anbietet, und der Analysten von Cebr.

Oslo führt das Ranking an, mit mehr Elektroautos und Ladestationen pro Einwohner als jede andere Stadt auf der Welt. London kommt auf Platz zwei, insbesondere weil die Stadt am besten vorbereitet scheint auf zukünftige Technologien. Berlin und München konnten sich nur im vorderen Mittelfeld auf den Plätzen sechs und sieben platzieren, unter anderem wegen des Mangels an Elektroautos und der entsprechenden Ladeinfrastruktur.

Städte in Asien wie Tokio, Peking, Shanghai und Singapur investieren mehr Geld in zukünftige Technologien als alle anderen Regionen, landen aber nur auf den mittleren Plätzen, da sie gegenwärtig noch zu viel Emissionen verursachen. Städte in Nordamerika können sich in der Studie lediglich im hinteren Mittelfeld platzieren, insbesondere aufgrund von lockereren behördlichen Vorschriften und ihrer Vorliebe für Verbrennungsfahrzeuge.
Untersucht wurden im „Qualcomm Urban Mobility Index Report“ weltweit 35 Städte anhand von 20 Kriterien, wie weit sie auf dem Weg zu einem nachhaltigen und emissionsarmen Verkehr sind. Bewertet wurden unter anderem Faktoren wie der gegenwärtige Emissionslevel und die Verkehrsdichte sowie Investitionen in öffentlichen Verkehr, die Infrastruktur für Elektroautos und in zukünftige Technologien zur Reduzierung der Emissionen. ampnet