RAESR Tachyon Speed. Das Start-up-Unternehmen mit Sitz in Kalifornien, hat eine Vision. Mit dem Tachyon Speed will die junge Firma den Durchbruch schaffen und Rekorde aufstellen. Denn die Elektromotoren im Supersportler, dessen Design stark an das eines Kampfjets erinnern, sollen rund 1.250 PS leisten. Damit könnten sie sagenhafte 4.944 Newtonmeter Drehmoment erzielen und in etwa drei Sekunden auf Tempo 100 km/h beschleunigen. Doch auch Tesla Modelle beschleunigen unter drei Sekunden auf Tempo 100 km/h.

Das Alleinstellungsmerkmal des Tachyon Speed sollen seine 390 km/h Höchstgeschwindigkeit werden. Doch dafür ist neben viel Power auch eine flache Karosserie mit guten Aerodynamik-Werten nötig. So befindet sich das Cockpit in Mitten des Boliden unter einer Art Glashaube. Die überdimensional großen Luftkanäle erzeugen sehr breite Radhäuser. Für stolze 454 Kilogramm Abtrieb sorgt ein riesiger Heckflügel.

Bei Sportwagen ist ein geringes Leistungsgewicht von Bedeutung. Mit seinen 1.338 Kilogramm ist die Karbon-Karosserie des Tachyon Speed besonders leicht. Wirklich Gedanken müssen sich deutsche Hersteller jedoch nicht machen. Denn RAESR beziffert sie bei Stadt-Fahrten mit 240 Kilometern an. Damit liegt man im Vergleich mit anderen Elektro-Modellen lediglich im Mittelfeld. Würden das Start-up Unternehmen den Akku vergrößern, dürfte darunter das Gewicht leiden.

Die Kalifornier tüfteln seit 2012 an ihrer Vision des „elektrischen Hypercars der nächsten Generation“. Wann das Auto auf den Markt kommen wird, wollen sie indes noch nicht preis geben. Auch über die preisliche Positionierung im Markt ist noch genauso wenig bekannt, wie darüber ob der Supersportler in Deutschland angeboten werden soll. Den Namen „Tachyon Speed“ hat RAESR übrigens von den Tachyon-Teilchen adaptiert. Das sind kleinste Elemente, die schneller sind als Licht – theoretisch zumindest. Wir sind gespannt, ob es das Hypercar jemals auf den Markt schafft. Die ersten Bewegt-Bilder gibt es im von E.ON. produzierten Video:

 

Bildmaterial: Hersteller