Zum 50. Geburtstag des blechgewordenen Männertraums beschenkt sich Porsche selbst und baut ein Sondermodell, das das Beste aus einem halben Jahrhundert Sportwagengeschichte vereinen soll. Vorgestellt wurde der Jubiläumselfer im Herbst auf der IAA in Frankfurt. Genau an dem Ort, an dem der Ur-Elfer 1963 das Licht der Weltöffentlichkeit erblickte und seither deren ungeteilte Aufmerksamkeit genießt. Nur logisch, dass die Stuttgarter den Porsche vom Typ 991 auf genau 1.963 Exemplare limitieren.

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Aber was ist denn jetzt das Besondere am Sondermodell? Klar, Vorbildfunktion hatte der erste 11er aus dem Jahr 1963. Deshalb ist das Sondermodell ein 911 Carrera S Coupé mit heckangetriebenem Sechszylinder-Boxermotor. Genau wie damals! Den breiteren Porsche-Po, der normalerweise nur den Allrad-Modellen vorenthalten ist, sowie den zweifarbigen Schriftzug „911 50“ bekommt der geneigte Kunde all-inklusive. Die eher außergewöhnlichen Lackierungen Graphitgrau-Uni und Geysirgrau-Metallic sowie die Instrumente mit weißen Zeigern sollen an die Trends der ersten Modelle erinnern. Alternativ steht zwar noch ein schwarzer Uni-Lack zur Wahl, doch das wäre ganz und gar nicht stilecht. Die Mattschwarz lackierten 20 zöllernen Fuchsfelgen, sowie Sitze mit Pepita-Karo-Bezügen wecken nostalgische 70er Jahre Gefühle. Ganz nach dem Motto: Ein bisschen Nostalgie schadet nie.

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Chrom soweit das Auge reicht. Ein weiteres Kennzeichen des Geburtstags-Schwaben sind Chrom-Fensterrahmen und Außenspiegel im „Sport-Design“. Zusätzlich findet der Betrachter Chromelemente auf der Motorraumlüftung, zwischen den Rückleuchten sowie im vorderen Lufteinlass. An diese stimmig runde Chrom-Kompostition gewöhnt sich das Auge so schnell, dass man sie beim „normalen“ 11er gar vermissen wird.

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Auch der Innenraum orientiert sich an der 1963 Elfer – Nostalgie. Das bedeutet ein Instrumentendesign, das dem von vor 50 Jahren entlehnt ist.  Die grün beschrifteten Instrumente mit Silberdeckeln fallen sofort ins Auge.  „Pepita“-Karo-Muster war in den 60er-Jahren voll im Trend. So kann der in Vergangenheit schwelgende Porsche Fan die Stoff-Mittelbahnen der Teilleder – Sitze in Karo-Design wählen. Wem das nicht gefällt, kann eine Voll-Leder-Ausstattung vorziehen. Wählbar in den Farben Achatgrau oder Schwarz jeweils mit passenden Ziernähten.

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Für Viele ist der 911er der Inbegriff des Sportwagens. Und tatsächlich kann kaum ein anderes Modell auf eine derart lange Historie zurück blicken. Weshalb sollte man an dieser meisterlichen Verbindung aus Ingenieurskunst und zeitlosem Design vieles verändern? Es gibt für die Sonderedition lediglich ein speziell auf die breite Spur abgestimmtes PASM-Fahrwerk. Die Leistung des 400 PS starken Porsches bleibt jedoch gleich. Das wallende Symphonie-Orchester aus der Sportauspuffanlage im Nacken kann man dann im 4,5 Sekunden kurzen Sprint von 0 auf 100 km/h genießen, eben genau so gut wie auch beim Serien-911 Carrera S.

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Das Sondermodell der 7. Generation des Herzstückes der Marke Porsche steht seit September 2013 beim Händler, soll aber mancherorts bereits ausverkauft sein, obwohl es wie bei Porsche üblich, nicht ganz billig ist. Bei den Schwaben kostetet das Sondermodell „50 Jahre 911“ genau 121.119 Euro. Zum Vergleich: Einen Basis-Porsche 911 Carrera S gibt es „schon“ ab 105.000 Euro. Also runde 16.000 Euro „günstiger“. Den wohlbetuchten Porsche-Fans wird’s egal sein.