Mit einem um 1.000 Euro niedrigeren Einstiegspreis von 11.990 Euro startet der Nissan Micra ins neue Modelljahr. Parallel dazu haben die Japaner die Ausstattung erweitert und die Motoren auf die Abgasnorm 6c umgestellt.

Ein „nahtloses und intuitives Konnektivitätserlebnis“ verspricht Nissan für den Kleinwagen. Dank Android Auto und Apple CarPlay wird das Smartphone komplett ins Fahrzeugsystem eingebunden. Optisch unterscheidet sich das neue Nissan Connect mit seinem 7-Zoll-Bildschirm kaum vom bisherigen System, die entscheidenden Änderungen liegen tiefer: So wurde die Zahl der Druckknöpfe reduziert und das kapazitive Display für Multitouch-Bedienung soll für mehr Benutzerfreundlichkeit sorgen. „Der Startbildschirm von Nissan Connect ist nun personalisierbar, häufig genutzte Funktionen können auf dem Display abgelegt und so direkt angesteuert werden“, heißt es bei Nissan. Eine Sprachsteuerung, die per Knopfdruck am Lenkrad aktiviert wird, ist ebenfalls an Bord.

Das Navi wurde mit neuen Suchfunktionen und optimiertem Zoom aufgewertet, das Kartenmaterial lässt sich mindestens drei Jahre lang bis zu vier Mal im Jahr kostenlos aktualisieren. Dank der „Find my Car“-Funktion navigiert das Smartphone den Micra-Nutzer problemlos per Smartphone zum geparkten Auto. Fünf Jahre lang können die Echtzeit-Verkehrsdaten von TomTom etwa zur Stau-Umfahrung genutzt werden.

Das Nissan Connect Infotainment-System gehört ab der Ausstattung N-Connecta zur Serienausstattung, für 750 Euro extra ist es für die Version Acenta und das Sondermodell N-Way zu haben. Neu sind dabei etwa Infos zu entgangenen Telefonaten und SMS-Nachrichten. Serienmäßig haben die beiden Top-Ausstattungen elektrische Fensterheber hinten und einen automatisch abblendenden Rückspiegel an Bord. Für den Antrieb sorgen zwei Benziner: ein 1,0-Liter-Vierzylinder mit 52 kW/71 PS und ein Turbo-Dreizylinder mit 0,9 Liter Hubraum und 66 kW/90 PS. mid

Foto: Nissan