Kompakte SUVs sind die aktuellen Favoriten der Käufer auf dem Automarkt. In diese attraktive Kategorie fällt auch der Mitsubishi ASX, den die Japaner nun fit gemacht haben für den Kampf mit den Wettbewerbern. Mit seiner umgestalteten Frontpartie trägt jetzt auch der ASX das neue Familiengesicht, mit dem der große Outlander bereits durch die Lande fährt. Mit dem Modelljahr 2017 wurden zudem technische Verbesserungen in die Serie übernommen.Mitsubishi ASX / www.der-autotester.deGefälliges Design

Die nun etwas markanter gezeichnete Front des ASX steht steiler im Wind. Der Kühlergrill mit seinen schwarzen Horizontallamellen lässt den ASX in Verbindung mit den Chromspangen, dem plastischen Diamant-Logo, den außergewöhnlich geformten Stoßfängern und einem neuen Unterfahrschutz dynamischer auftreten. Zusammengenommen bleibt das Facelift aber zurückhaltend. Der kompakte, 4,36 Meter lange, Mitsubishi bekommt ein modernisiertes Navigations- und das Audiosystem mit einem 6,1-Zoll-Touchscreen-Monitor, neuer Menügrafik und einer komfortableren Bluetooth-Kopplung für Mobiltelefone.Mitsubishi ASX / www.der-autotester.deBeim guten Platzangebot für Passagiere und Gepäck ist indes alles beim Alten geblieben. Das Gepäckabteil schluckt 419 Liter und kann bei umgeklappten Rückenlehnen (60:40) bis zu 1.219 Liter auf ebener Fläche verstauen. Beim Bewährten bleibt auch das Motorenangebot. Antrieb im Preis der Grundausstattung ist der 1,6-Liter-Benziner mit 117 PS Leistung, der seine Kraft über ein manuelles Fünfgang-Getriebe auf die Vorderräder übermittelt. Allzu dynamisch geht es mit diesem Motor allerdings nicht vorwärts. Wir hätten diesem Triebwerk keine 117 PS zugeschrieben.

Für die Stadt und den kurzen Landstraßenbetrieb mag das ausreichend sein und wer wenig fährt kann sich über den niedrigen Einstiegslistenpreis knapp unter 20.000 Euro freuen. Wir sind neben diesem Benziner aber auch den 2,2-Liter Diesel-ASX mit seinen 150 PS gefahren. Er wird mit Allradantrieb und einer Sechsstufen-Wandler-Automatik ausgeliefert, die komfortable schaltet. Dieses Paket passt aus unserer Sicht wunderbar zum ASX, denn es verbindet dynamischen Vortrieb – schon von unten heraus – mit geringen Verbrauchskosten. Während der kleine Benziner kaum unter 7,5 Litern zu bewegen ist (kombinierter Normverbrauch: 5,7 l/100 km), kommt der starke Diesel locker mit 6 Litern je 100 Kilometern aus (kombinierter Normwert : 5,8 l/100 km).

Mitsubishi ASX Seitenansicht5 Jahre Garantie und 3.000 Euro Aktionsrabatt

Zum Start des neuen Modelljahrs legen die Japaner zwei Sondermodelle auf. Die „Diamant Edition“ zum Preis von 21.990 Euro ist dem kleinen Benziner vorbehalten und bringt dem Käufer durch inkludierte Zusatz-Ausstattungen einen Preisvorteil von rund 1.400 Euro. Unter anderem sind hier 18-Zoll-Aluräder, elektrisch anklappbare Außenspiegel sowie Kotflügelverbreiterungen, Nebelscheinwerfer und ein silberfarbener Unterfahrschutz beinhaltet. Im Innenraum glänzen zudem Klavierlackapplikationen. Eine Klimaautomatik, ein Multifunktionslenkrad und Bluetooth-Schnittstellen für Audio- und Freisprechsysteme sind auch mit an Bord. Mitsubishi ASX DachrelingDie noch besser ausgestattete „Diamant Edition+“ bietet für 23.490 Euro zusätzlich eine schwarze Dachreling, dunkel getönte Scheiben und last but not least Xenon-Scheinwerfer für mehr Sicherheit im Dunklen. Mit dem 150-PS-Diesel, Allrad und Automatik versehen, kostet der ASX als „Diamant+“ dann allerdings runde 30.000 Euro.

Mitsubishi Deutschland macht keinen Hehl aus standardisierten Rabatten, die es beim Vertragshändler auf Neuwagen gibt. Aktuell können von den genannten Listenpreisen jeweils 3.000 Euro als „Aktionsrabatt“ abgezogen werden. So startet der ASX effektiv bei 16.490 Euro. Eine aus unserer Sicht wertvolle Fünf-Jahres-Garantie (maximal 100.000 km) rundet das Mitsubishi-Angebot ab. Die 2017er ASX-Modelle sollen schon bei den ersten Händlern zu sehen sein.