Als Statussymbol haben neue Autos für junge Menschen heute kaum die Bedeutung, die sie noch für ihre Eltern hatten. Ein Grund dafür ist das gestiegene Umweltbewusstsein bei der jungen Generation. Eine andere Ursache ist der inzwischen sehr gut ausgebaute städtische Nahverkehr. Vor allem in großen Städten ist das Auto verzichtbar. Hohe Preise machen den Neuwagen außerdem mehr und mehr zum Luxusgut. Da ist ein guter Gebrauchter eine clevere Alternative. Doch weil die Barzahlung auch hier inzwischen out und das lange Sparen auf ein Auto mühselig ist, muss eine anständige Finanzierung her.

Möglichkeiten, ein Auto zu finanzieren, gibt es viele. Nach wie vor bieten Hersteller und Händler etwa das Leasing an. Für private Kunden, die keine steuerlichen Vorteile aus dieser Finanzierung ziehen, erweist es sich jedoch meist als eine zu teure Variante. Dann schon lieber einen Kredit nutzen. Den gibt es bei Banken und Sparkassen als herkömmlichen Ratenkredit oder bei Herstellern, Händlern und Anbietern wie den ADAC als speziellen Autokredit. Dabei sollte beachtet werden, dass je nach Einkommen verschiedene Anforderungen an den (Auto-)Kredit gestellt werden müssen. Ein Senior in Rente hat größere Chancen, als ein Selbständiger, nicht alle Banken bieten diesen eine Finanzierungsmöglichkeit. Vor einem kurzfristigen Kauf sollte deshalb nicht nur Zeit für die Wahl des Fahrzeuges investiert werden, sondern auch eine Planung für die Bezahlung stehen. Eine erste Übersicht findet sich heutzutage im Internet. Viele Portale – auch die auf Verbraucher ausgerichtete Seite Netzsieger.de – stellen Übersichten mit den Bedingungen zur Verfügung.

Beide Varianten haben Vor- und Nachteile.

Der Vorteil beim Ratenkredit
Kunden, die ein Darlehen ihrer Hausbank nutzen, können dem Autohändler gegenüber als Barzahler auftreten. Ein Rabatt und andere handfeste Vorteile lassen so aushandeln. Mit Geld in der Tasche ist die Auswahl unter verschiedenen Modellen größer. Außerdem locken beim Ratendarlehen über ein Institut lange Laufzeiten und damit verbundene niedrigere Raten. Bonitätsabhängige Zinsen und erschwerte Zugangsbedingungen zum Darlehen sprechen eher gegen einen Ratenkredit. Viele Institute lassen sich eine eingeschränkte Bonität vom Kunden teurer bezahlen.

Bessere Zinskonditionen bietet ein Autokredit vom Spezialisten
Zahlt der Käufer den Wagen beim Händler mit einer höheren Summe an, kann er auch hier die Raten niedrig halten. Zwar bleibt beim Autokredit der Fahrzeugbrief meist als Sicherheit beim Händler. Damit kann dieser bei Zahlungsschwierigkeiten leichter auf das Auto zugreifen. Die größeren Chancen für Kunden mit einer schwächeren Bonität lassen das Pendel für den Autokredit ausschlagen. So verbindet etwa der ADAC den Zinssatz für seinen Autokredit nicht an die Bonität. Hier zahlen schnelle Kunden weniger. Wählen sie eine geringere Laufzeit für ihren Autokredit, winkt ein günstigerer Zinssatz als für Kunden, die länger brauchen. Dass auch Banken und Sparkassen zunehmend spezielle Autokredite anbieten, spricht nicht zuletzt für diese Form der Finanzierung. Die Unterschiede zu den speziellen Angeboten sind ebenfalls im Vergleich von Netzsieger dargestellt. Kann der Autokredit durch Zahlungen zwischendurch schneller getilgt werden, will der Anbieter den Fahrzeugbrief nicht haben und drückt er keine Versicherungen durch, sollte der Kunde zugreifen. Dann steht der fahrbare Untersatz, ganz gleich ob neu oder gebraucht, bald vor der Tür.

Dieser Artikel ist mit freundlicher Unterstützung von Netzsieger entstanden!

Foto: Toyota