Der neue McLaren 570S Spider

Erste Male gibt es im Leben wirklich nicht oft. Diese seltenen Momente bleiben und ein Leben lang im Gedächtnis – und vor allem in der Seele. Mein erstes Mal Fahrrad fahren mit Opa. Die ersten Schwimmzüge.  Der erste Schultag. Das erste Mal mit Papa im Porsche. Der erste unbeholfene Kuss. Und natürlich das erste Mal Sex. Auch das erste Mal Formel1 in Monaco gehört dazu. Laut war es – und beeindruckend. Die Duelle zwischen Ferrari und McLaren waren noch packend. Auch weil sie gefährlich waren. Unsere Helden waren Michael Schuhmacher oder Mikka Haikkinen.Lang ist das her. Und inzwischen genieße ich beruflich das Privileg, schon so ziemlich jedes Auto gefahren zu haben, das in den letzten 7 Jahren gebaut wurde. Nur sehr wenige fehlen. McLaren gehört dazu. Futuristisches Design. Flügeltüren. Eng anliegende Sitze. Hammer-Motoren und Chassis mit wenig Gewicht. Sportwagen pur. Dieses bedingungslose Sportwagen-Konzept könnte meiner Feder entspringen. Nur leider, oder glücklicher Weise, bin ich kein Ingenieur, sondern Motor-Journalist.

Dieser Beruf beschert mir heute mächtig Vorfreude. Als Kind freute ich mich wie Bolle auf Weihnachten. Hatte nichts anderes im Kopf als die Geschenke unterm Baum. Heute darf ich den McLaren 570S Spider auf den Straßen Kataloniens bewegen. Dieser offene Sportwagen ist nicht irgendein GT Cabrio für alte Leute mit Rücken. Er ist pur. Leistet 570 PS, wiegt schlanke 1,5 Tonnen, nimmt sich nur 3,2 Sekunden auf Tempo 100 und macht er bei einer Top-Speed von 328 Stundenkilometern Schluss.

Wie mein erstes Mal mit meinem über 200.000 Euro teuren Blech gewordenen Männertraum geworden ist, lesen Sie nächsten Mittwoch in meinem Fahrbericht. (Vorher dürfen wir den Beitrag nicht veröffentlichen)  …