Autofahren ist wie Fußball: Im Prinzip gibt es keine jungen und alten Fahrer, sondern nur gute und schlechte – mit anderen Worten: Die Fahrtüchtigkeit hängt nicht vom Alter ab. Diese Ansicht jedenfalls vertritt der ADAC, der sich gegen die Einführung verpflichtender Tests für Senioren und für freiwillige Untersuchungen ausspricht. „Wir setzen klar auf Freiwilligkeit und Eigenverantwortung statt Gruppenhaftung“, sagt ADAC-Präsident August Markl im Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung. „Ich bin dafür, Senioren geeignete Möglichkeiten an die Hand zu geben, das überprüfen zu lassen, etwa durch Fahrfitness-Checks, die auch der ADAC anbietet“. mid