Jaguar F-Type P300 – Sportwagen für Einsteiger

Das „P“ steht für Petrol, also den zu tankenden Kraftstoff: Benzin. Die Zahl „300“ singularisiert die Stärke des Neuen Antriebes, gemessen in PS. Und der Name „F-Type“ ist seit seiner Markteinführung im Jahr 2012 beim britischen Autobauer Jaguar ohnehin mit dem Sportwagen konotiert. Der F-Type mit seinen 2.0 Litern Hub wird also die neue Einstiegs-Variante des Sportwagens. Seine Vierzylinder kommen nebst dem Coupé auch dem Cabrio zugute. Wir haben letzteres bereits für euch getestet. Motor: Der 2,0-Liter Motor mit 300 PS ist der Protagonist des Autos. Er besitzt 400 Newtonmetern maximales Drehmoment. Der 3,0-Liter-V6 Kompressor leistet im Vergleich 450 Newtonmeter mit seinen 340 PS. Denn mit 5,7 Sekunden von null auf 100 km/h braucht der kleinste Antrieb mit Achtgang-Automatik lediglich 0,4 Sekunden mehr auf Tempo 100 und ist mit 260 km/h zehn km/h schneller. Richtig spannend wird’s beim Verbrauch. Denn hier hat der F-Type 2.0 mit 7,2 Litern pro 100 Kilometer die Nase um 1,2 Liter weiter vorne als das Modell mit sechs Zylindern. Fazit Der F-Type 3.0 mit V6-Motor mauserte sich über die Jahre zu einem meiner Lieblingsmodellen im Sportwagen-Segment. Der Antrieb ist toll. Freiwillig verzichtet niemand gerne auf Zwei Töpfe, einen Liter Hubraum und 40 PS. Aber, aber: Das F-Type 2.0 Cabrio ist ab 66.200 Euro zu haben. Der F-Type 3.0 mit Handschaltung beginnt erst bei 75.200 – 77.700 Euro mit Automatik. Mit dem gleichen Getriebe löhnt das Verlangen nach sechs Zylindern also 11.500 Euro mehr. Und im „Normal-Modus“ wird einem diese zwei Zylinder Einsparung auch hin und wieder bewusst. Genau wie beim Blick auf die Tankuhr. Doch Tackert man den Fahrmodus-Schalter auf „Dynamik“ fest, ist kaum noch ein Unterschied zum größeren Modell spürbar. Überzeugt! Der Schwabe in mir kauft dieses englische Auto. Auch weil es in Stuttgart ja noch teurer wird.