International Mini Meeting 2018 im Bewegtbild

Wir waren beim IMM 2018 – International Mini Meeting 2018 – in Praia de Mira bei Vagueira in Portugal. Was das Treffen der Mini-Fans aus aller Welt am Rande des Atlantiks zu einem der besondersten Erlebnisse in der Autowelt macht, seht ihr hier. Schaut rein!

Tatort Portugal 2018: Genauer Praia de Mira

Vagueira Irgendwo an einem Seebad am Atlantik 100 Kilometer entfernt von Porto campen zahlreiche – scheinbar völlig bekloppte Teilnehmer. Könnte auf den ersten Blick ein ganz normales Festival sein. Ist es aber nicht, denn auf den zweiten Blick wird deutlich, dass Classic Minis das Festival-Bild dominieren. Ziemlich viele sogar. Vo,m 17. bis zum 21. Mai, fanden etliche Minis den weiten Weg nach Portugal. Hier feiert der Mini Cooper S sein 55. jähriges Bestehen, während das Mini Cabrio inzwischen stolze 25. Jahre alt wurde. Beide wurde im Facelift oder Modelljahr 2018 übrigens neu aufgelegt und kommen inzwischen mit Union Jack am Heck oder wahlweise DSG-Getriebe.

Zum Fahrbericht | Review | Test | gehts hier: https://youtu.be/g3prPG9Odys

Wir waren mit dem Modell beim IMM 2018. Dabei sind hier alleine die kühlen Fakten sind beeindruckend. Noch spannender scheinen die Geschichten hinter den Leidenschaften. Denn es ist genau diese unbeschreibliche Passion, die die Teilnehmer Jahr für Jahr auf das Gelände zieht. Die bunte Mini-Landschaft wirkt anarchisch. Doch ist sie es nicht. Die Classic-Mini Liebhaber finden sich in Gruppen, teilen ihre Leidenschaft selbstlos, unterstützen sich beim Schrauben und führen Benzingespräche bei diversen Alkoholika. So ist es nur auf den zweiten Blick kaum verwunderlich, dass Mitglieder aus fast 100 Mini Clubs aus ganz Europa zu diesem Treffen gekommen sind. Die Freunde eines Clubs stehen meist bei ihren Autos, in kleiner Runde zusammen. Ihr Name ziert ein DIN 4-Blatt, befestigt an einem Holzpflock. „Anonyme Miniholiker“ oder „Flying Finns“ ist da beispielsweise zu lesen. Die Teilnehmer lieben ihre Minis. Das Sympathische an ihnen ist allerdings, dass die meisten sich nicht allzu ernst nehmen. Von quietsche-bunten Classic-Minis über Monster-Truck-Minis bis hin zu Mini-Cabrios der Marke Eigenbau. Alles was denkbar und undenkbar ist, ist dabei. Der Fantasie der Bastler scheint keine Grenzen gesetzt. Schnell wird klar, dass diese Leute so positiv und liebenswert verrückt sind. Und am Ende denke ich, dass ich einmal im Jahr immer wieder gern diesem Spektakel beiwohnen würde. Wenn nicht sogar selbst einen eigenen Club gründen und mit meiner ganz persönlichen Mini-Kreation teilnehmen. Eines bemerke ich schnell, die Marke Mini besitzt eine Strahlkraft, die ich bisher nicht kannte, die zweifelsohne ihresgleichen sucht. Ein Finne hatte wohl die längste Anreise. Er fuhr mit seinem Mini über 8.000 Kilometer Kilometer ans Nordkap um sich anschließend nach Portugal aufzumachen. Wir haben eine deutsche Teilnehmerin interviewt, die ihr 31. Mini Meeting besucht. Im eigenen Classic Mini wohlgemerkt. Nächstes Jahr findet das Meeting (IMM 2019) im englischen Bristol statt. Ob Jutta wohl dabei sein wird?