Seine Weltpremiere wird die Sportlimousine auf der IAA in Frankfurt (14. bis 24. September 2017) feiern und bereits ab Mitte Oktober in Deutschland bestellbar sein. Opel selbst spricht von einer Fahrmaschine par excellence für den maximalen Spaß auf allen Straßen. Das dynamisch abgestimmte Chassis des neuen Opel Insignia GSi und die neuen Michelin-Sportreifen auf 20 Zoll-Alurädern sollen für ein gutes Grip-Niveau sorgen.

Der Allradantrieb mit Torque Vectoring ist in diesem Segment einzigartig und soll beste Seitenführung für maximale Stabilität bieten und mit Traktion glänzen. Für ein noch aktiveres Fahrerlebnis lässt sich das neue Achtstufen-Automatikgetriebe wahlweise auch mit den Paddeln am Lenkrad schalten. Typisch für die neue Insignia-Generation ist die Kombination aus Leichtbau, niedrigem Schwerpunkt und Zweiliter-Turbopower. Der GSi kommt mit den großen verchromten Lufteinlässen vorn sowie seinem charakteristischen Heckspoiler für den gewünschten Abtrieb an der Hinterachse daher.  Opel hat eigens für den GSi den Integralsitz mit Lederbezug entwickelt und die Sportlimousine mit Sportlederlenkrad und die Aluminium-Pedale ausgestattet.„Der neue Insignia GSi ist auf einer Runde über die Nürburgring-Nordschleife deutlich schneller als die stärkere OPC-Variante der Vorgänger-Generation“, hat Opel-Direktor Performance Cars und Motorsport Volker Strycek bei seinen Entwicklungsfahrten festgestellt. Einer der Gründe: Der GSi wiegt 160 Kilogramm weniger als ein vergleichbarer Insignia 2.8 V6 Turbo OPC. Ein echter Leichtathlet eben.

Durch die „Grüne Hölle“: Getestet auf der härtesten Rennstrecke der Welt

Der Opel Insignia GSi hat seinen Feinschliff auf der legendären Nordschleife des Nürburgrings bekommen. Hier in der Eifel unterhält Opel für die Abstimmung seiner Sportmodelle ein eigenes Testzentrum. Die Opel-Ingenieure haben dem GSi ein komplett neues Fahrwerk spendiert. Kürzere Federn legen die Limousine um 10 Millimeter tiefer, spezielle Sportdämpfer reduzieren Karosseriebewegungen auch auf schnellen Runden auf ein Minimum. Die Brembo-Vierkolbenbremsen wurden dazu passend neu abgestimmt. Der Insignia GSi kommt serienmäßig mit dem elektromechanischen FlexRide-Fahrwerk. Es adaptiert in Sekundenbruchteilen Stoßdämpfer und Lenkung; darüber hinaus verändert die Steuerung die Gaspedalkennlinie sowie die Schaltpunkte der serienmäßigen Achtstufen-Automatik. Der Fahrer kann dabei zwischen den Modi Standard, Tour und Sport wählen.  Der 2.0 Turbo-Benziner leistet 191 kW/260 PS und bietet ein maximales Drehmoment von s400 Newtonmetern (Benzinverbrauch im NEFZ innerorts 11,2 l/100 km, außerorts 7,1 l/100 km, kombiniert 8,6 l/100 km, CO2 kombiniert 197 g/km). Der Vierzylinder kommt in Verbindung mit dem komplett neuen Achtstufen-Automatikgetriebe. Zusätzlich zum 2.0-Turbo-Benziner wird es beim GSi einen neuen leistungsstarken Dieselmotor geben.

33 Jahre Tradition: Die GSi-Modelle von Opel

Der Insignia GSi setzt eine lange Tradition von sportlichen Opel-Modellen mit der Bezeichnung GSi fort. Erstmals sorgten 1984 der Manta GSi sowie der Kadett GSi (115 PS aus 1800 cm3) für Furore. Bereits vier Jahre später leistete der Kadett 2.0i GSi 16V dank zweier obenliegender Nockenwellen und Vier-Ventiltechnik 150 PS. Dieser Hightech-Motor fand sich auch im Nachfolgemodell, dem ersten Astra wieder. Alternativ gab es ab 1993 einen Astra GSi mit 1800 cm3 und 125 PS. Auch bei den verschiedenen Corsa-Generationen gab es GSi-Modelle: Los ging’s mit dem 100 PS starken Corsa A (1988), der längst ein gesuchter Klassiker geworden ist. Schluss war dann mit dem Corsa D im August 2012 – vorübergehend!

Fotos: Opel