Turbo- statt Saugmotor, überarbeitetes Fahrwerk, neues Infotainment und leichte optische Änderungen. Das ist der neue Neunelfer.

Selbst Sportwagen bleiben nicht mehr vom Downsizing verschont. Der neue Boxermotor schrumpfte von 3,8 auf 3 Liter Hubraum. Dafür leistet der mit Ladern bestückte Motor je 20 PS mehr im Carrera (370 PS) und im Carrera S (420 PS). Auch das maximale Drehmoment konnte um je 60 Newtonmeter auf 450 bzw. 500 Newtonmeter gesteigert werden. Während im vorherigen Modell noch mindestens 5.600 Umdrehungen nötig waren, liegt nun schon die volle Kraft ab 1.700 Runden an. Den Sprint auf Tempo 100 schaffen beide Modell je 0,2 Sekunden schneller. Damit unterschreitet der 911 Carrera S erstmals die 4-Sekunden-Marke. Trotz gesteigerter Leistung soll der Verbrauch um bis zu zwölf Prozent geringer sein.

Das Infotainmentsystem wurde ebenfalls aufgefrischt: Der neue Sieben-Zoll-Touchscreen wird die Bedienung vereinfachen. Smartphones lassen sich mit dem WLAN-Hotspot verbinden und auch Apple CarPlay ist für das neue „Porsche Communication Management“ verfügbar.

Markteinführung beginnt bereits im September. In Deutschland kostet der 911 Carrera 96.605 Euro und der 911 Carrera S 109.695 Euro. Die Weltpremiere findet am 15. September auf der IAA in Frankfurt statt.

 

Fotos: Hersteller