Autobauer Hyundai hat klare Pläne für eine klare Zukunft. Klar im Sinne von emissionsarm. Bei den Koreanern hat daher die Entwicklung umweltfreundlicher Fahrzeuge stark an Bedeutung gewonnen. Natürlich steht Hyundai mit dieser Auffassung nicht alleine da. Bei einem Hintergrundgespräch erklärt Yong-Seok Kim, Teamleiter bei Hyundais „Eco Technology Center“ in Korea, wie sich der Konzern die kommenden Jahre vorstellt.

Die Nachfrage nach „grünen Fahrzeugen“ wird steigen, so eine Prognose des US-Analyse-Unternehmens IHS. Bis 2023 sollen etwa 9,1 Prozent der Fahrzeuge einen emissionsarmen Antrieb besitzen. Das entspricht etwa 9 Millionen Automobilen, die entweder elektrisch oder per Brennstoffzelle fahren. Dazu zählen die Analysten auch Hybrid und Plug-in-Hybrid-Motoren.

Bei Hyundai freut man sich, diese klare Tendenz hin zu nachhaltigen Antrieben mit beeinflussen zu können. Auf dem deutschen Markt verkauft der Konzern das Brennstoffzellen-SUV ix35 und den Kompaktklasse-Wagen Ioniq mit Hybrid-Antrieb. 2017 folgen dann die Ioniq-Varianten als Stromer (bereits bestellbar) und Plug-in-Hybrid. Der Konzern verfolgt damit den Plan, für möglichst jeden Fahrer den passenden Antrieb anzubieten.

Die Weichen zu einer emissionsarmen Mobilität werden jetzt gestellt. „Wir sind stolz darauf, das erste in Serie produzierte Brennstoffzellen-Auto zu verkaufen“, sagt Angela Hwang vom globalen PR-Team. „Zu diesem Wertewandel wollen wir bei Hyundai unseren Beitrag leisten“, ergänzt Yong-Seok Kim beim Besuch in der gemeinsamen Zentrale von Hyundai Motor Deutschland und Hyundai Motor Europe in Offenbach. mid

Foto: Hyundai