Diesel-Krise und kein Ende. Für Autofahrer wird es offenbar immer schwieriger, ihren gebrauchten Selbstzünder loszuwerden. So berichtet das Branchen-Magazin „kfz-betrieb“ aus einer Studie des Deutschen Automobil Treuhand (DAT), wonach mittlerweile jeder fünfte Händler (22 Prozent) die Inzahlungnahme von Diesel-Fahrzeugen komplett ablehnt.

Laut der aktuellen Daten verkaufen 86 Prozent der Händler mittlerweile weniger gebrauchte und neue Diesel an Privatkunden, bei 60 Prozent ist auch die Nachfrage der Gewerbekunden deutlich gesunken – im Mai 2017 waren es nur 29 Prozent. Hohe Neuwagen-Rabatte sollen bei 57 Prozent der Händler für Schwung sorgen. Bei Gebrauchten, die aktuell 120 Tage auf dem Hof stehen, ist sogar fast jeder neunte von zehn Händlern zu deutlichen Zugeständnissen bereit. Auffallend: Die Kunden, privat wie gewerblich, sind durch die Bank durch das Wirrwarr der unterschiedlichen Euro 6-Normen verunsichert. mid