Nahezu alle BMW-Reihen gibt es auch in der sogenannten M-Version. So bald auch den M2. Doch bis es soweit ist, müssen sich Interessenten und Fans mit Erlkönig-Bildern und nackten Leistungsdaten die Zeit vertreiben.

Zahlenspiele für Profis: aus 1 mach 2

Die Namensgebung der BMW-Modelle wurde jüngst variiert:Die Coupé-Version des aktuellen 1ers fährt nun als 2er die auf den Straßen. Folglich ist der kommende M2 inoffiziell als M1 zu verstehen. Als Steigerung der bislang stärksten 2er-Variante M235i wird der M2 mit knapp 380 PS gegen Audi S3 und Co antreten. Auch der Mercedes CLA 45 AMG  muss sich dann leistungsmäßig vor dem Bayern in Acht nehmen. Weitere Fakten zum kommenden Kompakt-Renner: BMW wird auf griffige Markenreifen mit viel Traktion und eine hochwertige Bremsanlage (vermutlich jene aus dem M4) setzen. Außerdem soll der M2 überflüssige Kilos verlieren. Die Verschlankung dient vor allem der Beschleunigung, aber auch das Handling soll noch agiler werden. Um dieses Ziel zu erreichen, wächst der M2 in die Breite und erhält eine durchaus beeindruckende Spur.

Wie üblich: höchste Erwartungen an einen BMW

Die bullige Silhouette des M2 soll Ende 2015 offiziell präsentiert werden. Markstart soll dann Anfang 2016 sein. Genügend Zeit also, mit dem Sparen zu beginnen, denn der M2 wird vermutlich ab 56.000 Euro erhältlich sein. Für diesen Preis erhalten Käufer ein spannendes Gesamtpaket: Aufhängung und M-Differenzial sollen aus dem M3 stammen. Unter der Motorhaube randaliert ein 3.0 Liter Turbo-Sechszylinder. Geschaltet wird entweder ganz klassisch per Hand oder via Doppelkupplungsgetriebe. In welcher Variante auch immer, hegen wir keinen Zweifel daran, dass der M2 das Image des Buchstaben M nicht gerade verschlechtern wird. Gerade die Kombination aus relativ kurzem Radstand, niedrigem Schwerpunkt, breitem Chassis und unbändiger Turbo-Power verspricht einen Kurven-Profi der besonderen Art. Auf der Autobahn dürfte der M2 vor allem auf der linken Spur zu finden sein. Fans des knackigen Turbo-Fahrspaßes mit massig Drehmoment sollten also die Augen offen halten, denn allem Anschein nach schickt sich der M2 an, neue Standards unter seinesgleichen zu setzen. Erlkönig-Fotos sind jedenfalls vielversprechend und machen Lust auf mehr.