E-Mobilität ist auf der IAA 2017 das ganz große Thema. Nahezu alle Hersteller zeigen Modelle, die mit Strom fahren. Und auch bei der oft kritisierten Infrastruktur geht es nun voran.

Deutschlands führender Ladenetzbetreiber innogy wird 1.245 neue Ladesäulen in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz errichten, an denen je zwei Autos geladen werden können. Dazu erhält das Unternehmen aus dem „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“ rund 3,1 Millionen Euro vom Bundesministerium für Verkehr – der umfangreichste Förderantrag, der bisher bewilligt wurde. Die Ladesäulen kosten insgesamt rund 7,8 Millionen Euro.

Der Ausbau der Lade-Infrastruktur soll laut Staatssekretär Norbert Barthle dazu beitragen, das Vertrauen der Autofahrer zu stärken, jederzeit und überall ihr Fahrzeug laden zu können. Das sei ein wichtiger Schritt, um die Antriebswende technologieoffen voranzubringen und Emissionen zu reduzieren. mid

Foto: innogy SE