Mit dem neuen Ampera-e will Opel ein alltagstaugliches Elektroauto auf den Markt bringen. Auf dem Mondial de l’Automobile in Paris Ende September soll der neue Stromer Weltpremiere feiern. Das Elektrofahrzeug aus Rüsselsheim soll ohne Ladestopp die magische 400-Kilometer-Marke überbieten. Schafft er diese Reichweite tatsächlich, ist der kompakte Elektrowagen von Opel damit alltagstauglich und könnte auch durch sein Raumangebot zum vollwertigen Familienauto werden. Zum Vergleich: Der BMW i3 – optional ausgerüstet mit seiner großen 33 Kilowattstunden-Batterie – schafft gemäß NEFZ 300 Kilometer, der Nissan Leaf 250 Kilometer, der Renault Zoe 240 Kilometer und der VW e‑Golf 190 Kilometer. Bekanntlich weicht die maximale Reichweite im Alltag von den NEFZ-Werten ab. In der Praxis beeinflussen Faktoren wie die Streckenbeschaffenheit, Wetterbedingungen, der Fahrstil oder die Zuladung die Reichweite. Doch auch im Alltag soll der Opel Ampera-e bei durchschnittlichen Bedingungen souverän mehr als 300 Kilometer am Stück herunterspulen. Neben Reichweite soll der 4,17 Meter lange Ampera-e im Alltag mit Platz für fünf Passagiere und einem Kofferraumvolumen von 381 Litern überzeugen. Die zehn Batterie-Module befinden sich im Unterboden. Die Batterie mit einer Kapazität von 60 Kilowattstunden besteht aus insgesamt 288 Lithium-Ionen-Zellen und wurde von GM gemeinsam mit dem Entwicklungspartner LG Chem konstruiert. Von null auf Tempo 50 soll er in 3,2 Sekunden beschleunigen, der Zwischensprint beim Überholen von 80 auf 120 km/h gelinge in gerade einmal 4,5 Sekunden (vorläufige Angaben). Die Höchstgeschwindigkeit sei zu Gunsten der Reichweite elektronisch auf 150 km/h begrenzt. Die Leistung des Elektromotors entspricht 150 kW/204 PS.opel-ampera-e-range-animation-de-302883