Macht es einen Unterschied, ob „Er“ Sie beim ersten Date in einem schicken Cabrio oder in einem Kastenwagen abholt? Es macht natürlich einen Unterscheid. Denn die Wahl „seines“ Autos ist kein Zufall. Das Auto verrät uns eine ganze Menge über den Typen, der drin sitzt.

Augen auf im Straßenverkehr

Die Straße ist bekanntlich eines der letzten Männerreservate. Über die Automarke findet ein beachtlicher Teil der männlichen Identifikation statt. Das Auto ist der wesentlicher Imageträgers für „seine “ Persönlichkeit. Es ist das Symbol für Freiheit und Abenteuer. Und zu einem echten Kerl gehört eben auch ein echtes Auto. Denken wir nur an James Dean und seinen Porsche oder an den legendären Krimihelden „Magnum“ mit seinem Ferrari. Auf diese Kombinationen sind schon unsere Mütter abgefahren. Dumm nur, dass allzu wenig gut aussehende Männer im Sportwagen vorfahren. Das Durchschnittsalter der Fahrer von Porsche oder Ferrari liegt verdammt hoch, irgendwo über 50. Ärzte zum Beispiel sind typische Porsche-Fahrer. Auch ein Mercedes ist unterm Strich eher ein Auto für reifere Herrn. Seine Besitzer haben wirtschaftlichen Erfolg, fahren mit der größtmöglichen Sicherheit, sind gelassen und überlegen. Wer dagegen im Leben als besonders agiler und aufstrebender Mensch gelten will, fährt einen BMW. Kein Wunder, dass BMW-Fahrer wohl noch immer meinen, die Überholspur auf der Autobahn gehöre ihnen. Zumindest bewerten 37 Prozent der Deutschen die BMW-Fahrer als eher rücksichtslos im Straßenverkehr.

Der Prius - Seine Form polarisiert, steht aber für ökologisches Fahren

Männer, die auf ihr Image pfeifen, fahren gern Toyota, Mazda, Skoda oder eine koreanische Marke. Für sie zählen die inneren Werte. Sie sind sachlich und bodenständig, mit ihnen wird „frau“ den Olymp des Liebeshimmels kaum erreichen.  Der Saab Fahrer, so lange es ihn noch gibt, will anders sein, möchte sich von der Masse abheben. Er ist Akademiker und muss seinen Mitmenschen nichts beweisen. Feines Understatement ist seine Sache, eine undefinierbar noble Aura umgibt diesen Typus von Mann. Audi, Ford und VW stehen bei Familienvätern hoch im Kurs. Audi ist zudem der klassische Firmenwagen des mittleren Managements. Alfa Romeo und Fiat Fahrer gelten als sympathische Individualisten. Sie legen großen Wert auf eine gelungene Optik und nehmen dafür Nachteile in der sachlichen Qualität in Kauf. Und Opel-Fahrer? Sie leiden unter dem miesen Image, gelten eher als konservativ und langweilig. Opel-Lenker sind keine Erfolgstypen, gelten aber als treue Lebenspartner. Mit einem Opel-Fahrer kann man die silberne Hochzeit planen.

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Der typische Volvo-Fahrer ist bekanntlich Lehrer, Familienvater, Pulloverträger und IKEA-Kunde. Sicherheit steht bei ihm vor allem – in jeder Lebenslage. Smart-Fahrer werden häufig bei zu schnellem Fahren geblitzt. Sie sind trendig, haben ein Gespür für das Wesentliche und für Design. Wer eine französische Automarke bevorzugt, der weiß zu leben. Ein wenig Rost oder geringere Zuverlässigkeit stören ihn wenig. Der Trend zu Geländewagen hat inzwischen viele Berufsgruppen erreicht, früher waren es oft Architekten, Förster und Landwirte, die aus ganz praktischen Gründen zu Land Rover und Co gegriffen haben.  Heute sind die SUVs bei Lifestyle Fanatikern besonders beliebt.

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Und wie ist „Er“ im Bett?

Neueste Studien belegen es: BMW-Fahrer sollen es gern bunt und häufig treiben. Volvo-Fahrer sind angeblich ausdauernd. Porsche-Fahrer, wen wundert´s, machen es eher selten. Nun ist endlich auch erforscht, warum Männer gern ihre Zündschlüssel auf den Kneipentresen legen.

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Obwohl Porsche-Fahrer wohl nicht die aktivsten im Ehebett sind, sollen sie doch am häufigsten fremdgehen. Ihre Seitensprungquote soll bei fast 50 Prozent liegen. Nach den Porsche-Piloten sind es mit 46 Prozent die männlichen BMW-Fahrer, die schon vom rechten Weg der Tugend abgekommen sind. Erstaunlich: Dicht gefolgt von den Ford-Lenkern mit 44 Prozent. Nun ja, der erste Blick täuscht eben manchmal.  Und der vermeintliche Traumprinz entpuppt  sich oft  als Mogelpackung.  Ein kleiner Tipp: Lieber zweimal hinschauen. Vielleicht kommt „er“ beim nächsten Date ja mit einem ganz anderen Auto.