Continental geht als erstes Unternehmen mit einem 48-Volt-Hybridantrieb in Serie. Er kommt ab Ende des Jahres in einer Dieselvariante des Renault Scénic und Grand Scénic zum Einsatz.

Bei dem „Hybrid Assistent“ wird an Stelle des konventionellen Starter-Generators ein Elektromotor mit einer Dauerleistung von sechs kW / 8 PS (temporär 10 kW / 14 PS) eingebaut, der über einen Riemen die Kurbelwelle des Motors antreibt.

So strebt Renault mit dem Mildhybrid-System einen kombinierten Kraftstoffverbrauch von 3,5 Litern Diesel pro 100 Kilometer an. Die CO2-Emissionen des Scénic sollen so auf 92 Gramm pro Kilometer sinken, was einen Bestwert in dieser Fahrzeugklasse markiert. Möglich wird dies, weil der auch als Generator betriebene Elektromotor einen großen Teil der Bremsenergie in Strom umwandelt, der in einer kleinen Batterie zwischengespeichert wird. Der Strom kann anschließend genutzt werden, um den Verbrennungsmotor gezielt zu entlasten.

Geliefert werden die Elektromotoren aus dem Continental-Werk Nürnberg. (ampnet/jri)

Foto: Continental