Heute kauft kaum noch jemand ein Auto mit Barmitteln. Junge Gebrauchte, wie auch Neuwagen, werden finanziert. Auch wenn Leasing heute modern ist, erweist sich diese Finanzierungsform aufgrund ihrer unübersichtlichen Strukturen schließlich oft nicht als vorteilhaft.

Zwar wird beim Leasing mit niedrigen Monatsraten gelockt, aber am Ende der Laufzeit ist die Summe aus Anzahlung und monatlichen Raten im Vergleich mit klassischen Finanzierungen oft signifikant höher. Weiterer Nachteil beim Leasing sind meist auch verklausulierte Bestimmungen über den Zustand der Autos beim Vertragsende. Dellen, Kratzer oder eine höhere Laufleistung als vereinbart führen zu erheblichem finanziellem Mehraufwand. Da blickt Otto-Normal-Verbraucher kaum noch durch. Vielleicht soll er ja nicht durchblicken.

Klassische Finanzierung ratsam

Wenn ein Auto schon auf Pump gekauft werden muss oder soll, bietet sich aus unserer Sicht daher eine klassische Finanzierung, also ein Kredit, eher an. Wer den effektiven Zinssatz kennt, kann leicht ausrechnen, was das Auto inklusive Zinsen kostet. Und man wird bei dieser Finanzierungsform klarer, eindeutiger Eigentümer des Autos, mit dem man machen kann, was man will. Heute sind die Kosten für Kredite durch die extrem niedrigen Zinsen vorteilhaft. Wer nicht beim Autohaus finanziert, behält zudem die Möglichkeit, wie ein Barzahler über Rabatte verhandeln zu können. Das kann deutlich vorteilhafter sein, als ein bisweilen niedrigerer Zinssatz beim Auto-Hersteller. Wer so einen Rabatt von beispielsweise 20 Prozent auf den Neuwagen aushandelt – und das ist bei vielen Marken und Modellen heute an der Tagesordnung – der hat einen geringen Nachteil bei höheren Kreditzinsen auf dem Markt, deren Differenz sich meist im Bereich von 2 – bis 4 Prozent bewegt, schnell mehr als ausgeglichen.

CHECK24 Autokreditstudie 2016

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