Mercedes schnuppert mit seiner privaten Carsharing-Plattform Berliner Luft. Nach dem Start der Pilotphase in München bringt „Croove“ jetzt private Fahrzeuganbieter und -mieter in der Hauptstadt zusammen. Und „Croove“ ist auch in Zukunft keine geschlossene Gesellschaft für Sternfahrer: Die Plattform bleibt offen für Fahrzeuge aller Marken, teilt der Autobauer mit.

Und so funktioniert „Croove“: Per App oder über die Webseite können Mieter ein privates Fahrzeug, das ihren Ausstattungs- und Preisvorstellungen entspricht, in Berlin finden. Dabei sind sie unabhängig von einer festen Verleihstation und können sicher sein, wirklich das gewünschte Fahrzeugmodell zu erhalten. Vermieter hingegen können die Auslastung ihres Autos optimieren und Geld mit dem eigenen Pkw verdienen.

Vermieter legen online ein Profil mit den Daten ihres Fahrzeugs an. Der Mietpreis kann eigenständig von Vermieter festgelegt werden. Die Fahrzeuge müssen in einem guten Zustand sein und dürfen ein Alter von 15 Jahren nicht überschreiten. Mieter müssen mindestens 21 Jahre alt und im Besitz eines gültigen Führerscheins sein. Sie registrieren sich und können per App oder über die Webseite potenzielle Vermieter kontaktieren und Abholtermine vereinbaren. Die Fahrzeugübergabe findet entweder persönlich oder mit Hilfe eines kostenpflichtigen Hol- und Bring-Dienstes statt. Einen schlüssellosen Zugang will „Croove“ in Zukunft ebenfalls möglich machen. Die bargeldlose Zahlung erfolgt über die App.

Rechtzeitig zum Start in Berlin ist die Croove-App ab sofort auch für Android-Nutzer verfügbar. Außerdem wurde die Webseite (http://www.letscroove.com/) überarbeitet und bietet einige neue Funktionen, wie zum Beispiel das Hochladen und Verwalten von Fahrzeugen sowie das Managen von Buchungen nun über den privaten Internetbrowser. mid

Foto: Daimler