Wenn am 6. Dezember im Auktionshaus Sotheby’s in Manhattan zum letzten Mal in diesem Jahr den Hammer fällt, wird ein außergewöhnliches Fahrzeug sehr wahrscheinlich einen neuen, genauer gesagt einen dritten Besitzer haben. Die Rede ist von einem BMW Z8 aus dem Jahr 2000 mit der Chassis-Nummer 60085, der vom 6. Oktober 2000 bis zum Jahr 2003 dem Apple Gründer Steve Jobs gehörte und dann an den bis heute eingetragenen zweiten Besitzer überschrieben wurde.

Im Rahmen von 30 automobilen Ikonen steht der 400 PS starke Münchener im Titanium-farbenen Kleid inklusive Hardtop und schwarzem Interieur zum Ersteigern bereit. Mit zum zwischen 300.000 und 400.000 US-Dollar geschätzten Z8-Jobs-Paket gehört eine Kopie der kalifornischen Zulassung mit Namen und persönlicher Anschrift des iPhone-Schöpfers. Dass der schon damals zu den schönsten Automobilen der Welt zählende BMW Z8 seine ganzen 24.462 Kilometer nicht in den Händen von Steve Jobs gefahren wurde, spielt kaum eine Rolle. Viel spannender ist die Tatsache, dass dem BMW das Original-Telefon aus dem Hause Motorola beiliegt, welches von seinem Erstbesitzer Jobs nicht nur nicht gemocht, sondern regelrecht gehasst worden sein soll. mid

Fotos: Courtesy of RM Sotheby’s