Jahr für Jahr bangen Millionen deutsche Autofahrer in der Silvesternacht um ihr Fahrzeug. Denn Raketen und Böller können dem geliebten Auto doch sehr zusetzen – schlimmstenfalls geraten Fahrzeuge dadurch sogar in Brand. So entstehen Jahr für Jahr Schäden in Millionenhöhe. Doch was kann man tun?

Wer eine Garage nutzen kann, ist hier natürlich im Vorteil. Doch auch Laternen-Parker können das Risiko minimieren, indem sie Parkplätze in besonders belebten Gegenden meiden – Innenstadtbereiche sind also tabu. Und auch nicht unbedingt notwendige Fahrten mit dem Auto in den Abendstunden bilden ein unnötiges Risiko. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, stellt den Wagen am besten frühzeitig in ein Parkhaus.

Leichte Silvesterspuren auf dem Lack verschwinden nach der Wäsche mit Autopolitur oder Lackstift. Kommt es trotz aller Vorsicht zu größeren Brand- und Explosionsschäden, reguliert die Teilkaskoversicherung das Malheur. Nur bei Brandlochschäden im Stoffdach eines Cabrios bleibt der Fahrzeughalter gegebenenfalls auf den Kosten sitzen. Dafür zahlt ebenso wie für Vandalismus-Schäden nur eine Vollkaskoversicherung, was allerdings auf Kosten einer Stufe des Schadenfreiheitsrabatts geht. Darüber hinaus ist meist eine Selbstbeteiligung fällig. Wird der Verursacher gefasst, muss er für die Reparaturen aufkommen. Der Vorgang ist in jedem Fall bei der Polizei zu melden.

Und mit noch etwas müssen Autofahrer beim Jahreswechsel außerdem rechnen? Zum Beispiel mit alkoholisierten Passanten, die plötzlich vors Auto laufen. In Wohngebieten sollte man deshalb besonders aufmerksam fahren und stets bremsbereit sein. Außerdem ist in der Silvesternacht mit verstärkten Polizeikontrollen rechnen. Deshalb: Nicht nur Finger weg vom Alkohol, sondern auch immer den Führerschein und die Zulassungsbescheinigung griffbereit haben. mid

Foto: HUK-Coburg