Es gibt wohl kaum etwas Schöneres, als ein Barbecue mit der Familie oder Freunden. Bei nahezu jeder Einladung wird gegrillt: Fleisch, Würstchen oder Fisch kommen auf den Rost.

Warum nicht mal Burger auf den Grill legen? Jeder liebt die leckeren Brötchen – egal ob mit Rind, Veggy-Patty oder Pulled Pork belegt. Burger können vielfältig und lecker sein. Der Trend ist ungebrochen. Der Burger hat die Streetfood-Szene  fest im Griff. Und das zu Recht. Prognosen von Gastro-Experten besagen sogar, dass der Markt für hochwertige Burger weiter wachsen wird. Warum also nicht unsere Gäste mit richtig guten Burgern begeistern?

Campingaz (6)Und zur Freude des Hausherrn kommt dazu sein Luxus-Grill zum Einsatz. Auf seinen tollen Grill auf der Terrasse ist er schließlich fast so stolz, wie auf sein Auto in der Garage. Unser Campingaz Master 4 Series Classic SBS Gasgrill ist auch für die Zubereitung von Burgern bestens geeignet. Es ist das perfekte Sommerrezept schlechthin.

Burger sind einfach selbst herzustellen, jeder kann auswählen, was drin sein soll und was er oder sie drauf haben möchte. Wenn dann noch gemeinsam Salat zu geschnippelt und das Fleisch geformt wird, wird der Burger-Grill-Abend zum gemeinsamen Erlebnis und einem gelungenen Abend mit Freunden.

Bei uns soll es Bio-Beef-Burger mit Avocado-Creme, Süßkartoffel-Chips und ein leckeres Tiramisu geben.

Und so wird es gemacht:

Für die Bio-Beef-Burger:

2 Schalotten
800 Gramm Rinderhackfleisch inBio-Qualität vom Metzger frisch durch den Wolf gedrückt
1 EL- Aceto Balsamico (alter)
4 Hamburger Brötchen
Rucola
Tomaten (in Scheiben)
1 Gemüsezwiebel
Mozzarella (Kann auch ein würziger Scheibenkäse oder Gorgonzola sein)

Für die Avocadocreme:

2 Stk reife Avocado
1 Stk Zitrone
2 Stk Knoblauchzehen

oder alternativ

Für den Tomaten-Dip:
1 Flaschentomate
0,5 Knoblauchzehen
100 Gramm Frischkäse
50 Gramm Schmand
0,5 EL Tomatenmark
25 Milliliter Tomatensaft
Salz
Pfeffer (frisch gemahlen)
Cayennepfeffer

Für die Süßkartoffelchips

400 Gramm Süßkartoffel (Bio-Qualität), etwas Öl

Zubereitung:

1. Für die Avocado Creme wird eine voll-reife Avocado genommen. Halbieren, den Kern entfernen, das Fleisch mit einem Löffel herauslöffeln und auf einen Teller geben. Avocado mit Mixer pürieren. Den Saft einer halben Zitrone hinzugeben und etwa 1 TL Zitronenschale hinzureiben. Zwei Knoblauchzehen zerkleinern und hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Alles gut vermischen, abschmecken und im Kühlschrank kalt stellen.

Für den Tomaten-Dip: Zutaten ebenfalls pürieren, dann mit Salz und Pfeffer würzen.

2. Für die Beef-Burger die Schalotten abziehen und sehr fein würfeln. Schalotten, Hackfleisch, Salz, Pfeffer und Essig verkneten und 4 Burger daraus formen (siehe Tipps). Burger auf dem Grill von jeder Seite etwa 3—4 Minuten gar und knusprig grillen.

3. Zeitgleich in feine Scheiben geschnittene Süßkartoffeln mit etwas Öl auf der Bratfläche des Grills brutzeln, bis sie knusprig sind. Gelegentlich wenden. Danach mit Salz und Pfeffer würzen.

3. Die Brötchenhälften auf dem Grill kurz von jeder Seite rösten. Die Unterseite der Brötchen mit etwas Avocado-Creme bestreichen, Burger darauflegen und nach Belieben mit Rucola-Blättern, Tomaten-Scheiben und Käse belegen.

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Brötchen aus der Tüte

Wer keine Brötchen aus der Tüte mag, kann sie selbst machen:

Burger-Brötchen selbstgemacht

Zutaten:

180 Gramm Mehl Typ 550
20 Gramm Hartweizengrieß
40 Gramm Milch
100 Gramm  lauwarmes Wasser
10 Gramm Hefe
5 Gramm Butter
4 Gramm Salz
10 Gramm Zucker
Alle Zutaten in einer Schüssel (die Hefe vorher im lauwarmen Wasser auflösen) vermengen. Den Teig eine halbe Stunde Ruhe lassen, anschließend etwa vier gleichgroße Teigbällchen formen und auf einem Backblech mit Backpapier ein wenig platt drücken. Wenn die Teigklösse ihr Volumen vedoppelt haben, mit etwas geschmolzener Butter einstreichen und den Grill auf 180 Grad aufheizen und das Backblech mit den Teiglingen für etwa 15-20 Minuten unter geschlossener Grillhaube backen.

Noch ein Tipp:

Burger-Patties formt man möglichst gleichmäßig dick, sonst garen sie ungleichmäßig. Man kann beispielsweise einen Servierring zu Hilfe nehmen und die Masse dort hinein drücken. Oder man modelliert sie durch Klatsch-Bewegungen so lange, bis die Wunsch-Form erreicht ist. Oder man kauft eine klassische Burger-Presse, die unter 10 Euro zu haben ist. Das Fleisch wird sich beim Braten zusammenziehen, sodass die Burger nochmal deutlich dicker und schmaler werden. Profis drücken mit dem Daumen ein Loch in die Mitte, das soll helfen, diesem Effekt entgegenzuwirken. Wie auch immer, die Burger sollten am Ende etwa 2 cm dick sein und rund 200 Gramm wiegen.