Alfa Romeo – eine traditionsreiche Marke, die seit 1910 nicht nur italienische Herzen höher schlagen lässt. Bisher, das muss ich gestehen, hatte ich mit der Marke Alfa Romeo nicht viel am Hut. Aber das markante Design der Autos aus Turin hat mir gefallen.

#AlfaLoversDayKürzlich lud die FCA Germany AG, zu der auch die Marke Alfa Romeo gehört, einige Fans und Journalisten auf den Hockenheimring zum #AlfaLoversDay ein. Für mich die perfekte Gelegenheit, Alfa und ihre Fahrzeuge auf der Rennstrecke kennenzulernen. Versprochen wurden Fahrten auf dem Ring mit den Modellen Stelvio und Giulia Quadrifoglio

Nach eine Ansprache von Georgio Gorelli, CEO der FCA Germany AG, ging es auf die Rennstrecke. Ich startete mit der Giulia Quadrifoglio. Sie ist eine Neuauflage der bereits 1962 gebauten Sportlimousine mit gleichem Namen. Die Giulia von damals leistete gerade einmal 115 PS. Die neue Giulia wartet mit mehr als vier mal so viel Leistung auf. 510 PS zaubert der 2,9 Liter-V6-Motor auf die Straße. 600 Newtonmeter sagen mehr als Worte. Quadrifoglio heißt übrigens „vierblättriges Kleeblatt“ und soll seit jeher den sportlichen Alfa Modellen Glück auf der Rennstrecke bescheren. Mit einem Instruktor am Funk geht es auf den Ostkurs des Hockenheimrings. Schnell wird mir klar, warum uns dazu geraten wurde, nicht den „Race“-Modus der Sportlimousine zu aktivieren. 
Die Giulia meint es ernst, in nur 3,9 Sekunden beschleunigt die Limousine aus dem Stand auf Tempo 100. Mein Testwagen ist mit einer 6-Gang Handschaltung ausgerüstet, die durch ihre kurzen Schaltwege mächtig Laune macht. Nach fünf viel zu schnell endenden Runden heißt es dann aussteigen. Aber halb so schlimm, denn schließlich geht es gleich mit dem Alfa Romeo Stelvio weiter. Äußerlich gibt es beim Stelvio nichts zu diskutieren, selbst Laien erkennen sofort, hier kommt ein echter Alfa Romeo. 

Im Innenraum überrascht ein aufgeräumtes Design und hochwertige Materialien – so gefällt mir das! Der brandneue und erste SUV der Marke Alfa Romeo ist in mit einem 2-Liter 4-Zylinder Motor ausgestattet, der beachtliche 280 PS leistet. Mit seinen 400 Newtonmeter Drehmoment beschleunigt der Stelvio aus dem Stand in nur 5,7 Sekunden auf Tempo 100. Auch die fünf Runden im Stelvio vergehen wie im Flug. Durchatmen ist angesagt. Workshops rund um Alfa Romeo und seine Geschichte runden den „Alfa Lovers Day“ ab. Hier kommen Alfa Romeo Fans voll auf Ihre Kosten.

Nein persönliches Highlight ist die Mitfahrt in einem ganz besonderen Auto – im Alfa Romeo GTA. Der nur 1.000 mal produzierte Sportwagen feierte zwischen 1965 und 1975 diverse Rennerfolge und zieht auch mich auf Anhieb in seinen Bann. Ausgestattet mit Helm und 5-Punkt-Gurt jage ich im GTA – leider nur als Beifahrer – über den berühmten Hockenheimring. Sachs-Kurve und Süd-Kurve meistert der Alfa Romeo GTA auch im fortgeschrittenen Alter bravurös. Hier zischt es, dort raucht es, und riecht nach Öl und Benzin. Dieses ungefilterte Motorsportgefühl ist ganz mein Ding. Mit einem breiten Grinsen entsteige ich dem GTA. Mein Tag in der rot-schwarzen Alfa Romeo Welt geht zu Ende. In meiner Erinnerung bleiben emotionale Autos und der Duft der Rennstrecke.