Welcher der beiden Mannschaften  der neue Pitch-R Roboter beim UEFA Champions League Finale wohl die Daumen drückt? Wohl keiner. Nissan schickt den Pitch-R nämlich nur aufs Feld, um das Fußballfeld zu zeichnen. Der japanische Automobilhersteller hat zum Finale  in Kiew nämlich einen autonomen Roboter vorgestellt, der selbstständig Fußballfelder zeichnen kann – vorausgesetzt der Platz ist groß genug. Mit dem neuen Pitch-R, will Nissan Fußballfans begeistern und von deren Technologie überzeugen. Der Roboter ist der erste von mehreren Prototypen, die mit Nissan Intelligent Mobility Technologien entwickelt werden.

Der Pitch-R genannte Roboter ist von der ProPILOT Technologie inspiriert. Das intelligente Fahrerassistenzsystem kommt unter anderem in der neuen Generation des vollelektrischen Nissan Leaf sowie im Nissan Qashqai zum Einsatz.

Der Roboter verfügt über vier Kameras, ein GPS-Trackingsystem sowie eine Kollisionsvermeidung, die Zusammenstöße verhindert. Angetrieben von einem wiederaufladbaren Batteriepack, bewegt sich er nach Aktivierung selbstständig über das Feld, analysiert seine Umgebung in Echtzeit und sucht einen passenden Platz. Selbst unebene Flächen sind für ihn kein Problem, um Hindernisse wird herummanövriert.

Ist der Platz gefunden, zeichnet der Pitch-R mit umweltfreundlicher, löslicher Farbe weiße Linien auf Gras, Asche oder Schotter. Dabei kann er Felder für fünf, sieben oder sogar elf Spieler pro Team aufmalen. Der ganze Prozess dauert gerade einmal 20 Minuten.

Das Ergebnis soll ein perfektes Spielfeld sein, das selbst einer Inspektion durch die UEFA standhalten würde, wenn der FC Liverpool und Real Madrid auflaufen. Doch auch für Amateure, die am Wochenende oder nach der Arbeit ihre Fähigkeiten am Ball unter Beweis stellen wollen, ist der Roboter ideal.