Abarth 124 Spider – Testdrive im Video

Was macht das italienisch-japanische Cabrio Abarth 124 Spider aus? Wo liegen die Stärken und Schwächen des Roadsters? Wie kann man ihn zwischen dem Schwestermodell Fiat 124 Spider, dem Grundmodell Mazda MX-5 und den Wettbewerbern um Mini Cabrio, BMW 2er Cabrio oder Audi TT einordnen? Welches Getriebe (Manuell oder Automatik) und welche Ausstattung (Basis oder Turismo) ist für mich die Richtige? Wie gut performt der 170 PS (125 kW) leistenden R4-Turbobenziner? Was verbraucht er wirklich? Wie klingt der Sound des Klappenauspuffs? Wie fühlt sich die Beschleunigung im Cabrio an? Wieviel Platz ist im Abarth (Kofferraum)? Ist er alltagstauglich? Und warum wurde er 2018 günstiger? Die Antwort auf all diese Fragen findet ihr in unserem ausführlichen Fahrbericht

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Abarth 124 SpiderIn aller Kürze:

4,05 Meter kurz, nur zwei Sitze, zwei Türen und ein faltbares Verdeck. All das macht den blechgewordenen Sommertraum eines Spiders, besser bekannt als Roadster, aus. Der Abarth 124 Spider kommt – anders als sein Schwestermodell Fiat 124 Spider – tatsächlich aus Italien. In Turin bekommt das Grundmodell Mazda MX-5 den italienischen Edelschliff. Beide sind zwar abweichend motorisiert, haben aber ansonsten viel Technik gemein.

Der 1,4-Liter-Turbo im Abarth 124 Spider bringt maximal 170 PS und ein Drehmoment von 250 Newtonmetern auf die Straße. Schon auf den ersten Metern macht diese Maschine mit hervorstechenden Sound richtig Spaß. Der Abarth 124 Spider klingt dank Klappenauspuff nach ganz großem Kino. Von tief brummend, über brabbelnd bis laut röhrend. Dieser Klang hat Suchtpotenzial. Bei hohen Drehzahlen wird der Sound allerdings etwas magerer. Erzeugte Fehlzündungen machen immer wieder Spaß. Das im Testwagen verbaute, manuelle 6-Gang Schaltgetrieben überzeugt mit seinen flotten Schaltzeiten. In nur 6,8 Sekunden beschleunigt der Roadster aus dem Stand auf Tempo 100 Km/h.

Abarth 124 Spider, Nina Weizenecker Fazit:

Endlich gibt es wieder einen offenen Sportwagen von Abarth. Als Cabrio Fahrmaschine mit 170 PS und wenig Gewicht überzeugt das japanisch-italienische Modell mit nahezu unschlagbaren Spaßfaktor. Seit 2018 ist der Einstiegspreis von jetzt nur noch 33.000 Euro, auf Kosten von einigen Ausstattungsextras, angepasst. Nicht zuletzt deshalb werden gerne auch kleine Schwächen, wie ein fehlendes automatisches Verdeck, verziehen. Übrigens: Die bisherigen Turismo-Variante gibt es jetzt ab 37.500 Euro, also ca. 2.500 Euro günstiger als bisher.

Technische Daten – Abarth 124 Spider (2018)

Länge x Breite x Höhe (m): 4,05 / 1,74 / 1,23
Radstand (m): 2,31
Motor: R4-Turbobenziner, 1368 ccm
Leistung: 125 kW / 170 PS bei 5500 U/min
Max. Drehmoment: 250 Nm bei 2500 U/min
Höchstgeschwindigkeit: 232 km/h (m. Handschaltung)
Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 6,8 Sek.
ECE-Verbrauch: 6,6 Liter
Effizienzklasse: E
CO2-Emissionen: 153 g/km
Leergewicht / Zuladung: 1135 kg / k.A.
Kofferraumvolumen: 140 Liter
Bereifung: 205/45 R 17
Basispreis: 33.000 Euro

Abarth 124 Spider, Nina Weizenecker